{"id":221315,"date":"2025-04-23T12:08:42","date_gmt":"2025-04-23T10:08:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.donat.com\/10-presenetljivih-dejstev-o-tvojem-crevesju\/"},"modified":"2025-05-23T11:00:54","modified_gmt":"2025-05-23T09:00:54","slug":"10-uberraschende-fakten-uber-deinen-darm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.donat.com\/at\/10-uberraschende-fakten-uber-deinen-darm\/","title":{"rendered":"10 \u00fcberraschende Fakten \u00fcber deinen Darm"},"content":{"rendered":"<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Dein Darm: Heimat von Billionen Mikroorganismen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Darm ist weit mehr als nur ein Abschnitt eines \u201eRohrs\u201c, durch das Nahrung geleitet wird und in dem Verdauung und N\u00e4hrstoffaufnahme stattfinden. Er ist die Heimat eines komplexen \u00d6kosystems aus mehreren Dutzend Billionen Mikroorganismen. Dazu z\u00e4hlen Bakterien, Viren, Archaeen, Pilze und sogar einzellige Parasiten. <strong>Wissenschaftler sch\u00e4tzen, dass in unserem K\u00f6rper rund 38 Billionen Mikroorganismen leben \u2013 das entspricht beinahe der Anzahl unserer eigenen K\u00f6rperzellen. <\/strong>Die Gesamtmasse dieser Mikroben im Darm kann bis zu 2 Kilogramm betragen \u2013 vergleichbar mit der Masse gro\u00dfer Organe wie Leber oder Gehirn.\u00a0<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Der Darm \u2013 unser \u201everborgenes Organ\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Darmmikrobiota ist kein passiver Untermieter \u2013 sie lebt in enger Symbiose mit uns und beeinflusst nahezu alle Aspekte unserer Gesundheit. Ihr Aufbau und ihre Aktivit\u00e4t wirken sich unter anderem aus auf:\u00a0<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>den Stoffwechsel (beteiligt am Abbau komplexer Kohlenhydrate; eine gest\u00f6rte Mikrobiota kann \u00dcbergewicht, Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes f\u00f6rdern);\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>das Immunsystem;\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>die Gehirnfunktion sowie das mentale und emotionale Wohlbefinden;\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>die Herz-Kreislauf-Gesundheit;<\/li>\n\n\n\n<li>die Verdauungsleistung (z.\u202fB. die Synthese von Vitaminen, der Abbau von Ballaststoffen);<\/li>\n\n\n\n<li>die Wirkung von Medikamenten;\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>die Gesundheit anderer Organe wie Haut und Leber.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn die Mikrobiota anatomisch gesehen kein eigenes Organ ist, bezeichnen Wissenschaftler sie aufgrund ihrer entscheidenden Rolle f\u00fcr Stoffwechsel, Immunsystem und das innere Gleichgewicht des K\u00f6rpers immer h\u00e4ufiger als \u201everborgenes Organ\u201c.\u00a0<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Donat_UrsaPremik_31408-s_CREVKA-copy-1-1024x683.webp\" alt=\"Mann und Frau bereiten in der K\u00fcche eine gesunde Mahlzeit zu, die die Entwicklung der Darmmikrobiota stark beeinflusst.\" class=\"wp-image-220613\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Donat_UrsaPremik_31408-s_CREVKA-copy-1-1024x683.webp 1024w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Donat_UrsaPremik_31408-s_CREVKA-copy-1-300x200.webp 300w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Donat_UrsaPremik_31408-s_CREVKA-copy-1-1536x1025.webp 1536w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Donat_UrsaPremik_31408-s_CREVKA-copy-1-150x100.webp 150w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Donat_UrsaPremik_31408-s_CREVKA-copy-1-750x500.webp 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Donat_UrsaPremik_31408-s_CREVKA-copy-1-900x600.webp 900w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Donat_UrsaPremik_31408-s_CREVKA-copy-1.webp 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Ern\u00e4hrung als selektive Kraft<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ern\u00e4hrung z\u00e4hlt zu den st\u00e4rksten Umweltfaktoren, die innerhalb k\u00fcrzester Zeit \u2013 schon nach ein bis zwei Tagen \u2013 die Zusammensetzung, Vielfalt und Funktion der Darmmikrobiota erheblich ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Was wir essen, n\u00e4hrt nicht nur uns selbst, sondern auch die Billionen Bakterien, die unseren Darm besiedeln.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb wirkt Nahrung wie eine <strong>selektive Kraft<\/strong>: Sie f\u00f6rdert das Wachstum bestimmter Bakterienarten, w\u00e4hrend sie andere verdr\u00e4ngt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So regt eine ballaststoffreiche Ern\u00e4hrung das Wachstum von Bakterien an, die entz\u00fcndungshemmende Stoffe produzieren, w\u00e4hrend eine fettreiche Ern\u00e4hrung (insbesondere reich an ges\u00e4ttigten Fetten) das Wachstum entz\u00fcndungsf\u00f6rdernder Bakterien beg\u00fcnstigen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Darmbakterien konkurrieren st\u00e4ndig um Raum und N\u00e4hrstoffe. Daher z\u00e4hlen gezielte Ern\u00e4hrungsumstellungen zu den wirksamsten Strategien, um die Gesundheit der Mikrobiota \u2013 und damit unsere eigene \u2013 langfristig zu verbessern.&nbsp;<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Der Darm \u2013 unser zweites Gehirn<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Darmwand ist durchzogen von einem dichten Netz aus etwa 100 Millionen Neuronen \u2013 mehr als sich im gesamten R\u00fcckenmark befinden. Dieses sogenannte enterische Nervensystem erm\u00f6glicht es dem Darm, autonom zu agieren: sich zusammenzuziehen, zu reagieren und die Verdauung zu steuern \u2013 ganz ohne st\u00e4ndige \u201eAnweisungen\u201c aus dem Gehirn. Dank dieser bemerkenswerten <strong>Autonomie wird der Darm oft als unser \u201ezweites Gehirn\u201c bezeichnet.<\/strong>\u00a0<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Vielfalt und Stabilit\u00e4t \u2013 das Geheimnis einer gesunden Mikrobiota\u00a0<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei entscheidende Merkmale einer gesunden Darmmikrobiota sind ihre <strong>Vielfalt und Stabilit\u00e4t.<\/strong> Wie in pflanzlichen oder tierischen \u00d6kosystemen gilt: <strong>Je vielf\u00e4ltiger, desto widerstandsf\u00e4higer und ges\u00fcnder. <\/strong>Stell dir ein Feld vor, auf dem nur eine Pflanzenart w\u00e4chst \u2013 der Boden wird ausgelaugt und anf\u00e4lliger f\u00fcr Krankheiten und Sch\u00e4dlinge. Pflanzen wir hingegen verschiedene Arten, wird der Boden fruchtbarer, robuster und lebendiger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dasselbe gilt f\u00fcr unseren Darm: <strong>Wenn nur wenige Bakterienarten dominieren,<\/strong> sinkt die Widerstandsf\u00e4higkeit, und das Risiko f\u00fcr Entz\u00fcndungen, Verdauungsprobleme und Krankheiten steigt. <strong>Eine abwechslungsreiche Ern\u00e4hrung<\/strong> \u2013 reich an Ballaststoffen, fermentierten Lebensmitteln und Vollwertkost \u2013 <strong>f\u00f6rdert dagegen die Diversit\u00e4t der Mikrobiota<\/strong> und st\u00e4rkt die innere Gesundheit.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-683x1024.webp\" alt=\"Eine Mahlzeit auf dem Tisch, bestehend aus verschiedenen Lebensmitteln, die die Vielfalt der Darmmikrobiota unterst\u00fctzen.\" class=\"wp-image-220606\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-683x1024.webp 683w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-200x300.webp 200w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-1024x1536.webp 1024w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-1365x2048.webp 1365w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-600x900.webp 600w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-67x100.webp 67w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-750x1125.webp 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-900x1350.webp 900w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/donat-digital-2023-16-1-scaled.webp 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. \u00dcber 70\u202f% der Immunzellen befinden sich im Darm <strong>\u2013 ein Beleg f\u00fcr seine Schl\u00fcsselrolle in der k\u00f6rpereigenen Abwehr.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier findet der intensivste Austausch zwischen Au\u00dfenwelt und K\u00f6rperinnerem statt: Immunzellen \u201epatrouillieren\u201c, \u00fcberwachen und reagieren auf potenzielle Gefahren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mikrobiota und ihre Stoffwechselprodukte regulieren ebenfalls das Immunsystem \u2013 sie bestimmen, wann und wie die Immunantwort aktiviert wird, um uns zu sch\u00fctzen, aber auch um \u00dcberreaktionen zu vermeiden (z.\u202fB. bei Allergien oder Autoimmunerkrankungen).<br>Die Darmwand, zusammen mit der Schleimhaut, bildet eine physische Barriere \u2013 die <strong>erste Verteidigungslinie<\/strong>, die das Eindringen sch\u00e4dlicher Substanzen sowie pathogener Bakterien und Toxine verhindert.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher bildet eine <strong>gesunde Mikrobiota die Grundlage f\u00fcr ein starkes, ausgewogenes Immunsystem.<\/strong> Ist sie gest\u00f6rt, leidet auch die Immunabwehr \u2013 das Risiko f\u00fcr Infektionen und Krankheiten steigt. Zudem kann das Immunsystem \u00fcberreagieren, wie bei Allergien oder atopischer Dermatitis.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">7. <strong>Bis zu 90 \u2013 95\u202f% des gesamten Serotonins<\/strong> \u2013 einem Neurotransmitter, der auch als \u201eGl\u00fcckshormon\u201c bekannt ist \u2013 wird im Darm produziert.<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl wir Serotonin meist mit dem Gehirn und unseren Gef\u00fchlen in Verbindung bringen, entsteht der Gro\u00dfteil tats\u00e4chlich im Darm \u2013 <strong>durch dort ans\u00e4ssige Zellen und die Stoffwechselprodukte der Darmbakterien.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Serotonin erf\u00fcllt zahlreiche Aufgaben im K\u00f6rper: <strong>Es reguliert unter anderem Schlaf, Appetit, Verdauung, Stimmung und sogar die Schmerzempfindung.<\/strong> Im Verdauungstrakt beeinflusst es die Peristaltik, also die Bewegung des Darminhalts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl das im Darm produzierte Serotonin die Blut-Hirn-Schranke nicht \u00fcberwinden kann, deuten Studien darauf hin, dass ein <strong>Ungleichgewicht der Mikrobiota die serotonerge Signal\u00fcbertragung<\/strong> im Gehirn st\u00f6ren kann. Dies wird mit Depressionen, Angstst\u00f6rungen und weiteren psychischen Erkrankungen in Verbindung gebracht.&nbsp;<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_1785633386-1-1024x683.webp\" alt=\"Mutter und Tochter kochen eine ballaststoffreiche Mahlzeit f\u00fcr eine gesunde Darmflora.\" class=\"wp-image-220599\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_1785633386-1-1024x683.webp 1024w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_1785633386-1-300x200.webp 300w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_1785633386-1-1536x1024.webp 1536w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_1785633386-1-150x100.webp 150w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_1785633386-1-750x500.webp 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_1785633386-1-900x600.webp 900w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_1785633386-1.webp 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">8. Die Entwicklung der Mikrobiota: Beginn bei der Geburt, Stabilit\u00e4t ab dem dritten Lebensjahr\u00a0<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Darmmikrobiota entwickelt sich intensiv ab der Geburt, wenn das Neugeborene erstmals mit der Au\u00dfenwelt in Kontakt kommt \u2013 manche Forscher vermuten sogar, dass erste Mikroben bereits im Mutterleib vorhanden sind. Dabei spielen die Art der Geburt (vaginal oder per Kaiserschnitt) sowie die Ern\u00e4hrung (Stillen, Flaschennahrung, Einf\u00fchrung fester Nahrung) eine zentrale Rolle.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Etwa im Alter von drei Jahren erreicht die Mikrobiota eine funktionelle Stabilit\u00e4t und \u00e4hnelt jener eines Erwachsenen<\/strong> \u2013 bleibt jedoch weiterhin empfindlich gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen. Deshalb ist eine abwechslungsreiche Ern\u00e4hrung im fr\u00fchen Kindesalter nicht nur f\u00fcr Wachstum und Entwicklung wichtig, sondern auch f\u00fcr die Zusammensetzung der Darmmikrobiota \u2013 mit langfristigen Auswirkungen auf Immunfunktion, Stoffwechsel und psychophysische Gesundheit. Beispielsweise weisen Kinder, die mehr Ballaststoffe und fermentierte Lebensmittel zu sich nehmen, eine vielf\u00e4ltigere Mikrobiota und ein geringeres Risiko f\u00fcr allergische Erkrankungen auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine gesunde Ern\u00e4hrung in jungen Jahren sollte daher vielf\u00e4ltig, reich an Pr\u00e4biotika (Ballaststoffe), Probiotika (fermentierte Lebensmittel) und m\u00f6glichst unverarbeitet sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">9. Darm-Hirn-Achse &#8211; <strong>ein Kommunikationsnetz, das unser Gesundheitsverst\u00e4ndnis ver\u00e4ndert<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darm und Gehirn stehen in st\u00e4ndigem Austausch \u2013 \u00fcber die sogenannte Darm-Hirn-Achse, ein komplexes bidirektionales Kommunikationssystem. Diese Verbindung funktioniert \u00fcber mehrere parallelen Kan\u00e4le: das Nervensystem (insbesondere den Vagusnerv), hormonelle und immunologische Signale sowie \u00fcber Stoffwechselprodukte der Mikrobiota.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche Studien zeigen, dass sowohl Stress als auch Ern\u00e4hrung einen starken Einfluss auf diese Achse aus\u00fcben \u2013 mit sp\u00fcrbaren Folgen f\u00fcr unser Wohlbefinden, unsere Verdauung und unsere allgemeine Gesundheit.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr \u00fcber den Zusammenhang von Ern\u00e4hrung, Stress und Verdauung findest du <a href=\"https:\/\/www.donat.com\/at\/bezwingen-sie-stress-und-traege-verdauung-durch-die-ernaehrung\/\">hier<\/a>.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">10. Die Bewohner deines Darms regulieren auch dein K\u00f6rpergewicht\u00a0<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Darmmikrobiota beeinflusst das K\u00f6rpergewicht \u00fcber vielf\u00e4ltige Mechanismen \u2013 etwa durch hormonelle Signale, Stoffwechselprodukte, Entz\u00fcndungsmarker und sogar durch Beeinflussung unseres Verhaltens. So stimulieren bestimmte Bakterien \u00fcber ihre Stoffwechselprodukte die Aussch\u00fcttung von Hormonen wie GLP-1 und PYY, die S\u00e4ttigung und Appetit regulieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige Mikroben <strong>produzieren Substanzen, die auf das Gehirn wirken<\/strong> \u2013 und so unsere Essensgel\u00fcste, etwa auf S\u00fc\u00dfes oder Fettiges, beeinflussen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mikrobiota entscheidet auch mit, <strong>wie viel Energie aus der Nahrung aufgenommen<\/strong>, gespeichert oder verbraucht wird. Studien belegen, dass Menschen mit einer weniger vielf\u00e4ltigen Mikrobiota ein <strong>h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Gewichtszunahme<\/strong> und Schwierigkeiten beim Abnehmen haben.\u00a0Mehr dar\u00fcber, wie eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmmikrobiota die Gewichtszunahme beg\u00fcnstigen kann, erf\u00e4hrst du <a href=\"https:\/\/www.donat.com\/at\/ein-teufelskreis-schlechthin-von-zerstorter-darmflora-und-gewichtszunahme\/\">hier<\/a>.<\/p>\n\n\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ern\u00e4hrungswissenschaftlerin Simona Fabjan verr\u00e4t 10 Fakten zur Darmgesundheit.<br \/>\nWussten Sie, dass Billionen Mikroben in Ihrem Darm leben?<\/p>\n","protected":false},"author":256118,"featured_media":220628,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[86],"tags":[],"class_list":["post-221315","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-verdauung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221315","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/256118"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221315"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221315\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":221318,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221315\/revisions\/221318"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/220628"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=221315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=221315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}