{"id":58813,"date":"2022-02-09T13:27:38","date_gmt":"2022-02-09T11:27:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.donat.com\/?p=58813"},"modified":"2024-12-13T11:58:44","modified_gmt":"2024-12-13T09:58:44","slug":"verwendung-von-donat-mineralwasser-in-der-vorbereitung-zurdarmspiegelung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.donat.com\/at\/verwendung-von-donat-mineralwasser-in-der-vorbereitung-zurdarmspiegelung\/","title":{"rendered":"Verwendung von Donat Mg Mineralwasser in der Vorbereitung zur Darmspiegelung"},"content":{"rendered":"<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"einleitung\">Einleitung<\/h3>\n\n\n\n<p>Einer der wichtigsten Faktoren f\u00fcr eine erfolgreiche Darmspiegelung ist die ad\u00e4quate Vorbereitung des Patienten auf die Untersuchung. M\u00f6gliche Nebenwirkungen der Darmreinigung vor einer Darmspiegelung k\u00f6nnen sich negativ auf die Mitarbeit des Patienten und das Reinigungsergebnis auswirken (1). Ein nicht ad\u00e4quat gereinigter Darm kann den Erfolg der Durchf\u00fchrung der Darmspiegelung beeintr\u00e4chtigen (2, 3) und zur Folge haben, dass vorhandene L\u00e4sionen w\u00e4hrend der Untersuchung \u00fcbersehen werden (4). Ist der Patient nicht ad\u00e4quat auf die Darmspiegelung vorbereitet, muss die Untersuchung wiederholt werden, was die Behandlungskosten unn\u00f6tig erh\u00f6ht und eine zus\u00e4tzliche Belastung f\u00fcr den Patienten darstellt (5).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"vorbereitung-zur-darmspiegelung\">Vorbereitung zur Darmspiegelung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Mittel zur Darmreinigung vor der Darmspiegelung lassen sich in drei gro\u00dfe Gruppen einteilen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong><strong>Hyperosmolare Wirkstoffe<\/strong><\/strong><br>Dazu z\u00e4hlen Mannit, Sorbit, Lactulose, Magnesiumsulfat und Natriumsulfat. Hyperosmolare Abf\u00fchrmittel bringen die Fl\u00fcssigkeiten und Elektrolyte in Bewegung, weshalb sie f\u00fcr Herzpatienten, Patienten mit Nierensch\u00e4den, Patienten mit dekompensierter Zirrhose und Patienten mit St\u00f6rungen des Elektrolytstatus nicht geeignet sind. Der bakterielle Abbau noch nicht absorbierter Kohlenhydrate kann im Dickdarm zur Entstehung explosiver Wasserstoffverbindungen f\u00fchren. In Verbindung mit der Argon-Plasma-Koagulation, einem Verfahren zur Blutstillung bei Gef\u00e4\u00dfmissbildungen oder auch zur Entfernung von Restgewebe, das in manchen F\u00e4llen w\u00e4hrend der Darmspiegelung durchgef\u00fchrt wird, kann dies gef\u00e4hrlich werden (6).<br>Magnesiumcitrat kann bei j\u00fcngeren Patienten angewendet werden. Sein Vorteil ist der niedrige Preis. Natriumphosphatpr\u00e4parate sind ihrer Wirksamkeit nach mit Polyethilenglykolpr\u00e4paraten (PEG) und Magnesiumcitratpr\u00e4paraten vergleichbar und werden von den Patienten f\u00fcr gew\u00f6hnlich gut vertragen (7). Bei der Anwendung von Natriumphosphat kann es jedoch zu Nierensch\u00e4den oder auch zu einer akuten Phosphatnephropathie kommen, deshalb ist es nicht die beste Wahl. Bei Herzpatienten mit einem Nierenschaden kann es zu Elektrolytst\u00f6rungen kommen. Bei etwa 3,3 % der zu untersuchenden Patienten kann die Vorbereitung mit bestimmten osmotischen Abf\u00fchrmitteln zu einer Entz\u00fcndung und Erosionen der Darmschleimhaut f\u00fchren (8, 9). Weder die Verwendung von Natriumsulfat noch die Anwendung von PEG haben ernsthafte Nebenwirkungen (10). Chemisch gesehen ist Donat Mg ein Magnesium-Hydrogencarbonat-Sulfat-Mineralwasser, dass sich in einigen Studien als wirksames Darmreinigungsmittel ohne ernsthafte Nebenwirkungen erwiesen hat (11).<\/li>\n\n\n\n<li><strong><strong>Wirkstoffe auf Basis von PEG<\/strong><\/strong><br>Die zweite Gruppe von Wirkstoffen sind Polyethilenglycol-Pr\u00e4parate. Sie kommen bei der Vorbereitung zur Darmspiegelung am h\u00e4ufigsten zum Einsatz. PEG ist ein hochmolekulares Polymer, das im Darm nicht absorbiert wird. Es ist ein osmotisches Abf\u00fchrmittel, das die Fl\u00fcssigkeit und Elektrolyten im Darm zur\u00fcckh\u00e4lt. PEG kann auch in Kombination mit anderen Abf\u00fchrmitteln verwendet werden, um die n\u00f6tige PEG-Menge zu verringern. PEG besch\u00e4digt die Darmschleimhaut nicht und verursacht eine minimale osmotische Bewegung von Elektrolyten in den Darm. Ferner ist es ein sichererer Wirkstoff f\u00fcr Patienten mit nachlassender Nierenfunktion, Patienten mit Herzinsuffizienz, Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose und Patienten mit Elektrolytst\u00f6rungen (12, 13).<\/li>\n\n\n\n<li><strong><strong>Stimulierende Abf\u00fchrmittel<\/strong><\/strong><br>In der Vergangenheit wurden stimulierende Abf\u00fchrmittel wegen ihrer stimulierenden Wirkung auf die Peristaltik und die Ausscheidung von Fl\u00fcssigkeit aus dem Darm h\u00e4ufig eingesetzt. Wegen ihrer unzureichenden Wirkung werden sie in der Vorbereitung zur Darmspiegelung heute nur noch selten verwendet.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Am h\u00e4ufigsten kommen kleinere Dosen von PEG-Pr\u00e4paraten (2 Liter) in Kombination mit Elektrolyten und Vitamin C (Moviprep; 14, 15) zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"vorbereitung-zur-darmspiegelung-im-rahmen-des-nationalen-programms-zur-fruherkennung-von-darmkrebs-svit\">Vorbereitung zur Darmspiegelung im Rahmen des nationalen Programms zur Fr\u00fcherkennung von Darmkrebs SVIT<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des nationalen Programms zur Fr\u00fcherkennung von Darmkrebs SVIT haben wir uns f\u00fcr eine Kombination aus 2 Litern des osmotischen Abf\u00fchrmittels Donat Mg Mineralwasser und 2 Litern des PEG-Pr\u00e4parates Moviprep entschieden. In die Analyse haben wir alle Patienten im Alter von 50 bis 69 Jahren einbezogen, bei denen der FIT-Stuhltest positiv ausgefallen ist, sodass sie sich einer Darmspiegelung unterziehen mussten. In die Analyse einbezogen wurden Patienten, die im ersten Zyklus des Programms SVIT, d. h. von April 2009 bis April 2011, teilnahmen. Die Darmspiegelungen wurden in 23 akkreditierten Endoskopiezentren in ganz Slowenien durchgef\u00fchrt. Dabei wirkten 55 Gastroenterologen mit. Der Darmreinheitsgrad wurde unter der Verwendung der Ottawa Bowel Preparation Scale bewertet (16). Die Anwendung dieser Darmvorbereitungsskala haben wir im Rahmen unseres Pilotprojekts getestet (17).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tabelle 1. Ottawa Bowel Preparation Scale<\/strong><\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Hervorragender Reinheitsgrad<\/strong><\/td><td>Darm ist gut einsehbar<\/td><\/tr><tr><td><strong>Guter<\/strong> <strong>Reinheitsgrad<\/strong> <strong>&#8211; Darm ist bedingt<\/strong> <strong>einsehbar<\/strong><\/td><td>kleinere Darmr\u00fcckst\u00e4nde, die Ver\u00e4nderungen verdecken k\u00f6nnen (&lt;5mm)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Schlechter<\/strong> <strong>Reinheitsgrad<\/strong> <strong>&#8211; Darm ist schwer einsehbar<\/strong><\/td><td>Stuhlr\u00fcckst\u00e4nde Ver\u00e4nderungen verdecken k\u00f6nnen (&gt;5mm)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Unzureichender<\/strong> <strong>Reinheitsgrad<\/strong><\/td><td>Untersuchung wegen umfangreichen Stuhlr\u00fcckst\u00e4nden nicht durch f\u00fchrbar<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"patientenanweisungen-vor-der-darmspiegelung-im-rahmen-des-programmes-svit\">Patientenanweisungen vor der Darmspiegelung im Rahmen des Programmes SVIT<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nehmen Sie eine Woche vor der Untersuchung kein rohes Gem\u00fcse, kein rotschaliges Obst und Gem\u00fcse (Tomaten, rote Paprika, rote \u00c4pfel, rote Weintrauben u. \u00c4), kein kleinkerniges Obst (Kiwi, Himbeeren u. \u00c4.), keine Vollkornmehlprodukte, keine Kerne und Samen, kein D\u00f6rrobst und keinen Mais mehr zu sich.<\/li>\n\n\n\n<li>Essen Sie Wei\u00dfbrot und Wei\u00dfmehlprodukte, gesch\u00e4lte Kartoffeln, mageres Fleisch und mageren Fisch sowie gekochtes Gem\u00fcse und Kompotte.<\/li>\n\n\n\n<li>Achten Sie darauf, genug Fl\u00fcssigkeit zu sich zu nehmen (mindestens 2 Liter pro Tag).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Trinken Sie Fl\u00fcssigkeit, die klar bzw. frei von roten Farbstoffen ist (rote Farbstoffe sind z. B. in Rote-Bete- und Blaubeersaft enthalten). Die letzte feste Mahlzeit d\u00fcrfen Sie sp\u00e4testens 24 Stunden vor der Darmspiegelung zu sich nehmen. Erlaubt sind: Wei\u00dfbrot, Br\u00f6tchen und Nudeln aus Wei\u00dfmehl, klare Marmelade (ohne Obstst\u00fcckchen und Samen), Honig, mageres Fleisch oder Schinken, Fisch, Pudding, Eierkuchen, klare Suppen, klare Obsts\u00e4fte, Mais- und Reisflocken, Biskuit, Magermilchjoghurt, Tee und Kaffee ohne Milch. Verboten sind: vollkornmehl- und kleiehaltige Nahrung, M\u00fcsli, Nahrungsmittel mit roten Farbstoffen, Obst und Gem\u00fcse sowie tr\u00fcbe S\u00e4fte. In den letzten 24 Stunden vor der Darmspiegelung d\u00fcrfen Sie keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Erlaubt sind unbegrenzte Mengen von klaren Fl\u00fcssigkeiten (klare, ungef\u00e4rbte Fruchts\u00e4fte, klare Suppe, Tee und Kaffee ohne Milch sowie Sportgetr\u00e4nke in den empfohlenen Mengen. Nehmen Sie keine Milch, keine Milchprodukte und keine tr\u00fcben Obst- oder Gem\u00fcses\u00e4fte zu sich. \u00dcber den Tag verteilt m\u00fcssen 2 Liter Donat Mg Mineralwasser getrunken werden (vorher entl\u00fcften, damit das enthaltene CO2 entweicht).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Weitere Anweisungen h\u00e4ngen vom Termin der Untersuchung ab.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"720\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/bottle-au-05L.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-189879\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/bottle-au-05L.png 400w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/bottle-au-05L-167x300.png 167w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/bottle-au-05L-56x100.png 56w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<p><strong><strong>Vormittagstermin<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen Sie am Abend vor der Darmspiegelung um 20 Uhr mit dem Trinken von Moviprep. Nehmen Sie die gesamte Menge des Pr\u00e4parates (laut Gebrauchsanweisung) und einen weiteren Liter Fl\u00fcssigkeit (Mineralwasser, stilles Wasser, klare Fruchts\u00e4fte, Kaffee oder Tee ohne Milch) zu sich. Nehmen Sie am Morgen des Untersuchungstags Ihre gewohnten Medikamente ein (au\u00dfer jene, die Sie wegen der Untersuchung weglassen m\u00fcssen), und zwar mit einer m\u00f6glichst geringen Menge Wasser. Trinken Sie den zweiten Liter der L\u00f6sung am fr\u00fchen Morgen des Untersuchungstags bzw. 5 Stunden vor der Untersuchung. Trinken Sie alle 15 Minuten 250 ml. Innerhalb von einer Stunde sollten Sie den gesamten Liter des Trunks getrunken haben. Nachdem Sie den zweiten Liter getrunken haben, nehmen Sie noch einen halben Liter einer klaren Fl\u00fcssigkeit Ihrer Wahl zu sich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><strong>Nachmittagstermin<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen Sie 8 Stunden vor der Darmspiegelung mit dem Trinken von Moviprep. Nehmen Sie die gesamte Menge des Trunks und noch einen weiteren Liter Fl\u00fcssigkeit (Mineralwasser, stilles Wasser, klare Fruchts\u00e4fte, Kaffee oder Tee ohne Milch) zu sich. Nehmen Sie am Morgen des Untersuchungstags Ihre gewohnten Medikamente ein (au\u00dfer jene, die Sie wegen der Untersuchung weglassen m\u00fcssen). Beginnen Sie 5 Stunden vor der Untersuchung mit dem Trinken des zweiten Liters der L\u00f6sung. Trinken Sie alle 15 Minuten 250 ml. Innerhalb von einer Stunde sollten Sie den gesamten Liter des Trunks getrunken haben. Nachdem Sie den zweiten Liter getrunken haben, nehmen Sie noch einen halben Liter einer klaren Fl\u00fcssigkeit Ihrer Wahl zu sich. Es wird erneut Durchfall auftreten, der etwa 2 Stunden andauern wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"ergebnisse\">Ergebnisse<\/h3>\n\n\n\n<p>Im ersten Zyklus des Programmes SVIT, d. h. von April 2009 bis April 2011, haben wir 13.914 Darmspiegelungen vorgenommen. Die Mehrzahl der untersuchten Personen waren m\u00e4nnlich (7.746 \u2013 55,67 % M\u00e4nner; 6.168 \u2013 44,33 % Frauen). Bei 11.484 (82,61 %) Darmspiegelungen haben wir einen hervorragenden Darmreinigungsgrad festgestellt. Bei 1.894 (13,62 %) Darmspiegelungen war der Reinigungsgrad gut (&lt; 5 mm), bei 439 (3,16 %) schlecht (&gt; 5 mm) und bei 85 (0,61 %) unzureichend. F\u00fcr 12 der durchgef\u00fchrten Darmspiegelungen liegen keine Angaben bez\u00fcglich der erzielten Darmreinheit vor (Tabelle 2). Bessere Ergebnisse bez\u00fcglich der Darmreinheit wurden bei jenen zu untersuchenden Personen festgestellt, bei denen die Darmspiegelung am Nachmittag durchgef\u00fchrt wurde, sowie bei j\u00fcngeren zu untersuchenden Personen (Tabelle 3, p &lt; 0,001). In der Gruppe mit einem schlechten Darmreinigungsgrad brauchten 44 Patienten 47 erneute Darmspiegelungen, bis der Darm ausreichend einsehbar war. Bei der H\u00e4lfte dieser Patienten haben wir Adenome entdeckt, die bei der ersten Darmspiegelung nicht sichtbar waren. In der gesamten Gruppe der untersuchten Personen haben wir keine ernsthaften Komplikationen\/Nebenwirkungen der Darmvorbereitung festgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tabelle 2. Ergebnisse bez\u00fcglich des Darmreinigungsgrads<\/strong><\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th><\/th><th class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Anzahl<\/th><th class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Anteil<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Sauberer darm<\/strong><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">11.785<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">82.6%<\/td><\/tr><tr><td><strong>Restverschmutzung &#8211; gut einsehbar<\/strong> <strong>(&lt;5mm)<\/strong><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">1.948<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">13.6%<\/td><\/tr><tr><td><strong><strong>Restverschmutzung<\/strong><\/strong> <strong>&#8211; schlecht <strong>einsehbar<\/strong> (&gt;5mm)<\/strong><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">457<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3.2%<\/td><\/tr><tr><td><strong>Nicht <strong>einsehbar<\/strong> &#8211; keine Untersuchung<\/strong> <strong>m\u00f6glich<\/strong><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">88<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">0.6%<\/td><\/tr><tr><td><strong>Insgesamt<\/strong><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">14.272<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">100.0%<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<p><strong>Tabelle 3. Ergebnisse bez\u00fcglich der Qualit\u00e4t der Darmvorbereitung nach Geschlecht und Alter<\/strong><\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th><\/th><th class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\"><\/th><th class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Gut<\/th><th class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">schlecht<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Geschlecht<\/strong><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">m\u00e4nnlich<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">96.2%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3.8%<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">weiblich<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">96.1%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3.9%<\/td><\/tr><tr><td><strong>Alter<\/strong><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">50 &#8211; 54<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">96.7%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3.3%<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">55 &#8211; 59<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">96.4%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3.6%<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">60 &#8211; 64<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">96.3%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3.7%<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">56 +<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">96.2%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">4.8%<\/td><\/tr><tr><td><strong><strong>Insgesamt<\/strong><\/strong><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\"><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">96.2%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3.8%<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"diskussion\">Diskussion<\/h3>\n\n\n\n<p>Belsey und Kollegen (14) haben eine Metaanalyse von 24 Untersuchungen der Darmvorbereitung zur Darmspiegelung mit PEG Pr\u00e4paraten ver\u00f6ffentlicht und dabei bei 72 % der untersuchten Personen (von 25 % bis 100 %) einen hervorragenden bzw. guten Darmreinigungsgrad festgestellt. Dies ist ein Beweis daf\u00fcr, dass eine ad\u00e4quate Darmreinigung nicht immer leicht zu erzielen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Programmes SVIT haben wir erstmals eine Kombination aus dem osmotischen Abf\u00fchrmittel Donat Mg und einem PEG-Pr\u00e4parat (Moviprep) angewandt. Dabei haben wir bei 13.378 Patienten (96,23 %) einen hervorragenden bzw. guten Darmreinigungsgrad festgestellt. Das sehr gute Ergebnis ist auf die Kombination aus zwei effektiven Abf\u00fchrmitteln, einer ausreichenden Menge an Fl\u00fcssigkeit und der Beachtung der Anweisungen f\u00fcr Darmspiegelungen am Vormittag (geteilte Gabe des PEG-Pr\u00e4parats morgens und abends) zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Metaanalyse von Kilgora und Kollegen, die 1.232 Patienten einbezog, hat man festgestellt, dass das Odds Ratio (OR) f\u00fcr eine bessere Darmreinheit 3,7-mal h\u00f6her ist, wenn die die geteilte Gabe angewandt wird. In Verbindung mit der geteilten Gabe berichteten die Patienten auch von weniger \u00dcbelkeit und einer gr\u00f6\u00dferen Bereitschaft zu einer erneuten Vorbereitung zur Darmspiegelung, wenn dies n\u00f6tig sein sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere wichtige Angabe, die in der Gebrauchsanweisung steht, ist, dass der letzte Liter Moviprep 5 Stunden vor der Darmspiegelung eingenommen werden muss. Church (19) und Siddiqui (20) stellten eine gegens\u00e4tzliche Verbindung zwischen der Zeit seit der Einnahme der letzten Dosis des Reinigungspr\u00e4parats und der Uhrzeit der Darmspiegelung fest.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer Studie war der Reinheitsgrad bei den Patienten mit Nachmittagsterminen sowie bei j\u00fcngeren Patienten besser. Die Patienten, die die letzte Dosis Moviprep 5 Stunden vor der Darmspiegelung eingenommen hatten, berichteten von keinerlei Zwischenf\u00e4llen auf dem Weg zum Endoskopiezentrum. Bei der Verteilung der Patienten auf die einzelnen Endoskopiezentren wurde darauf geachtet, dass keiner der Patienten l\u00e4nger als zwei Stunden f\u00fcr die Anfahrt ben\u00f6tigte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr wichtig ist auch, dass bei der Anwendung unseres Systems zur Vorbereitung auf die Darmspiegelung keine Komplikationen bzw. keine ernsthaften Nebenwirkungen eingetreten sind. In der Zeit von 1997 bis 2002 erhielt die FDA (Food and Drug Administration, USA; 21) Berichte \u00fcber 100 F\u00e4lle ernsthafter Nebenwirkungen bei der Darmreinigung. In 30 F\u00e4llen kam es bei der Vorbereitung der Patienten zu Komplikationen mit Todesfolge: Perforationen der Speiser\u00f6hre durch Erbrechen, Lungenaspiration, toxische Kolitis, ernste Herzrhythmusst\u00f6rungen, Hyponatri\u00e4mie und Hypernatri\u00e4mie.<\/p>\n\n\n\n<p>Wegen der guten Ergebnisse unserer Methode der Vorbereitung auf die Darmspiegelung, haben wir nach dem ersten Zyklus des Programms SVIT auch f\u00fcr andere Patienten, die zu regul\u00e4ren diagnostischen Darmspiegelungen angemeldet sind, dieselbe Vorbereitungsmethode eingef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"quellen\">Quellen<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Tepe\u0161 B, Stefanovi\u010d M, Bra\u010dko M, Frkovi\u0107 Grazio S, Mau\u010dec Zakotnik J, Novak Mlakar D, et al. First results of National colorectal screening programme SVIT. Zdravstveni vestnik, 2010; 79:403\u2013411.<\/li>\n\n\n\n<li>Sanaka MR, Shah N, Mullen KD, Ferguson DR, Thomas C, McCullough AJ. Afternoon colonoscopies have higher failure rates than morning colonoscopies. Am J Gastroenterol, 2006; 101:2726\u20132730.<\/li>\n\n\n\n<li>Bernstein C, Thorn M, Monsees K, Spell R, O\u2019Connor JB. A prospective study of factors that determine cecal intubation time at colonoscopy. Gastrointest Endosc, 2005; 61:72\u201375.<\/li>\n\n\n\n<li>Rex DK, Bond JH, Winawer S, Levin TR, Burt RW, Johnson DA, et al. Quality in the technical performance of colonoscopy and the continuous qualityimprovement process for colonoscopy: recommendations of the U.S. Multi- Society Task Force on Colorectal Cancer. Am J Gastroenterol, 2002; 97:1296\u20131308.<\/li>\n\n\n\n<li>Harewood GC, Wiersema MJ, Melton LJ. A prospective controlled assessment of factors influencing acceptance of screening colonoscopy. Am J Gastroenterol, 2002; 97:3186\u20133194.<\/li>\n\n\n\n<li>Bigard MA, Gaucher P, Lassalle C. Fatal colonic explosion during colonoscopic polypectomy. Gastroenterology, 1979; 77:1307\u20131310.<\/li>\n\n\n\n<li>Regev A, Fraser G, Delpre G, Leiser A, Neeman A, Maoz E, et al. Comparison of two bowel preparations for colonoscopy: sodium picosulphate with magnesium citrate versus sulphate-free polyethylene glycol lavage solution. Am J Gastroenterol, 1998; 93:1478\u20131482.<\/li>\n\n\n\n<li>Palmadottir VK, Gudmundsson H, Hardarson S, Arnadottir M, Magnusson T,<br>Andresdottir MB. Incidence and outcome of acute phosphate nephropathy<br>in Iceland. PLoS One, 2010; 5:e13484.<\/li>\n\n\n\n<li>Rejchrt S, Bures J, SirokyM, Kopacova M, Slezak L, Langr F. A prospective,<br>observational study of colonic mucosal abnormalities associated with orally<br>administered sodium phosphate for colon cleansing before colonoscopy.<br>Gastrointest Endosc, 2004; 59:651\u2013654.<\/li>\n\n\n\n<li>Di Palma JA, Rodriguez R, McGowan J, Cleveland MB. A randomized clinical<br>study evaluating the safety and efficacy of a new, reduced-volume, oral<br>sulfate colon-cleansing preparation for colonoscopy. Am J Gastroenterol,<br>2009; 104:2275\u20132284.<\/li>\n\n\n\n<li>Lavri\u010d J, Tretjak \u017d, Skalicky M. Comparison of different bowel preparing<br>solutions. Zdravstveni vestnik, 1991; 60:227\u2013228.<\/li>\n\n\n\n<li>Di Palma JA, Marshall JB. Comparison of a new sulfate-free polyethylene<br>glycol electrolyte lavage solution versus a standard solution for colonoscopy<br>cleansing. Gastrointest Endosc, 1990; 36:285\u2013289.<\/li>\n\n\n\n<li>Hsu CW, Imperiale TF. Meta-analysis and cost comparison of polyethylene glycol lavage versus sodium phosphate for colonoscopy preparation.Gastrointest Endosc, 1998; 48:276\u2013282.<\/li>\n\n\n\n<li>Belsey J, Epstein O, Heresbach D. Systematic review: oral bowel preparation for colonoscopy. Aliment Pharmacol Ther, 2007; 25:373\u2013384.<\/li>\n\n\n\n<li>Bitoun A, Ponchon T, Barthet M, Coffin B, Dugue\u00b4 C, Halphen M. Norcol<br>Group. Results of a prospective randomised multicentre controlled trial<br>comparing a new 2-L ascorbic acid plus polyethylene glycol and electrolyte<br>solution vs. sodium phosphate solution in patients undergoing elective colonoscopy. Aliment Pharmacol Ther, 2006; 24:1631\u20131642.<\/li>\n\n\n\n<li>Rostom A, Jolicoeur E. Validation of a new scale for the assessment of bowel<br>preparation quality. Gastrointest Endosc, 2004; 59:482\u2013486.<\/li>\n\n\n\n<li>Tepe\u0161 B, \u0160tabuc B, Stefanovi\u010d M, Bra\u010dko M, Frkovi\u0107 Grazio S, Novak Mlakar D, Mau\u010dec Zakotnik J. Faecal immunochemical test-based colorectal cancer screening programme SVIT in Slovenia: pilot phase. Eur J Cancer Prev, 2014, 23:235\u2013239.<\/li>\n\n\n\n<li>Kilgore TW, Abdinoor AA, Szary NM, Schowengerdt SW, Yust JB, Choudhary A, et al. Bowel preparation with split-dose polyethylene glycol before colonoscopy: a meta-analysis of randomized controlled trials.Gastrointest Endosc, 2011; 73:1240\u20131245.<\/li>\n\n\n\n<li>Church JM. Effectiveness of polyethylene glycol antegrade gut lavage bowel preparation for colonoscopy: timing is the key. Dis Colon Rectum, 1998; 41:1223\u20131225.<\/li>\n\n\n\n<li>Siddiqui AA, Yang K, Spechler SJ, Cryer B, Davila R, Cipher D, et al. Duration of the interval between the completion of bowel preparation and the start of colonoscopy predicts bowel preparation quality. Gastrointest Endosc, 2009; 69:700\u2013706.<\/li>\n\n\n\n<li>Hookey LC, Depew WT, Vanner S. The safety profile of oral sodium<br>phosphate for colonic cleansing before colonoscopy in adults. Gastrointest<br>Endosc, 2002; 56:895\u2013902.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hervorragender Reinheitsgrad Darm ist gut einsehbar Guter Reinheitsgrad &#8211; Darm ist bedingt einsehbar kleinere Darmr\u00fcckst\u00e4nde, die Ver\u00e4nderungen verdecken k\u00f6nnen (&lt;5mm) Schlechter Reinheitsgrad &#8211; Darm ist schwer einsehbar Stuhlr\u00fcckst\u00e4nde Ver\u00e4nderungen verdecken k\u00f6nnen (&gt;5mm) Unzureichender Reinheitsgrad Untersuchung wegen umfangreichen Stuhlr\u00fcckst\u00e4nden nicht durch f\u00fchrbar Anzahl Anteil Sauberer darm 11.785 82.6% Restverschmutzung &#8211; gut einsehbar (&lt;5mm) 1.948 13.6% Restverschmutzung <a href=\"https:\/\/www.donat.com\/at\/verwendung-von-donat-mineralwasser-in-der-vorbereitung-zurdarmspiegelung\/\" class=\"more-link\">&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":95893,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-58813","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized-at"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58813","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58813"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58813\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":218685,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58813\/revisions\/218685"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/95893"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58813"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58813"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58813"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}