{"id":59364,"date":"2022-06-09T10:57:44","date_gmt":"2022-06-09T08:57:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.donat.com\/?p=59364"},"modified":"2023-07-27T14:55:07","modified_gmt":"2023-07-27T12:55:07","slug":"donat-mg-medizinische-indikationen-und-dosierungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.donat.com\/at\/donat-mg-medizinische-indikationen-und-dosierungen\/","title":{"rendered":"Donat Mg \u2013 medizinische Indikationen und Dosierungen"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"gerd-dyspepsie-und-geschwure-im-oberen-verdauungstrakt\">GERD, Dyspepsie und Geschw\u00fcre im oberen Verdauungstrakt<\/h3>\n\n\n\n<p>Zwischen 15 und 20 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung der Industriel\u00e4nder leiden unter der gastro\u00f6sophagealen Refluxkrankheit (1). Bis zu 20 Prozent leiden unter dyspeptischen Beschwerden (2). 1 bis 6 Prozent leiden unter Magen- und Zw\u00f6lffingerdarmgeschw\u00fcren (3). Zu den m\u00f6glichen Ursachen z\u00e4hlt auf jeden Fall auch eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Magens\u00e4ureproduktion. Behandelt werden diese Krankheiten mit der Heliobacter-Pyroli-Eradikation, einer medikament\u00f6sen Therapie, bei der sog. Protonenpumpenhemmer und Antazida eingesetzt werden. Donat Mg kann zu den Antazida gez\u00e4hlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts, die mit einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Magens\u00e4ureproduktion zusammenh\u00e4ngen, kann Donat Mg als Antazid eingesetzt werden. Es ist nachgewiesen, dass 1,2 Liter des Mineralwassers die durchschnittliche t\u00e4gliche Magens\u00e4ureaussch\u00fcttung neutralisiert. Daf\u00fcr sollte das Mineralwasser nach Bedarf mehrmals t\u00e4glich in einer Dosis von 200\u2013300 ml eingenommen werden. Vor der Anwendung muss Donat Mg entl\u00fcftet werden, was bedeutet, dass man es in einem ge\u00f6ffneten Beh\u00e4lter stehen l\u00e4sst oder etwas erw\u00e4rmt. Patienten mit gastro\u00f6sophagealer Refluxkrankheit und Patienten mit Dyspepsie werden Donat Mg f\u00fcr gew\u00f6hnlich nach den Mahlzeiten, Patienten mit Zw\u00f6lffingerdarmgeschw\u00fcr hingegen auch in der Nacht einnehmen m\u00fcssen (4, 5).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"krankheiten-und-zustande-aufgrund-von-magnesiummangel\">Krankheiten und Zust\u00e4nde aufgrund von Magnesiummangel<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt zahlreiche Ursachen f\u00fcr Magnesiummangel (Hypomagnesi\u00e4mie). Hypomagnesi\u00e4mie kann als Folge einer verminderten Zufuhr (Unterern\u00e4hrung), eines erh\u00f6hten Verlustes durch die Verdauungsorgane (chronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankung, chronischer Durchfall, Malabsorption, gr\u00f6\u00dfere Darmresektion oder Umleitoperationen, dauerhafte Einnahme von Abf\u00fchrmitteln, dauerhafte Einnahme von Protonenpumpenhemmern) oder durch einen erh\u00f6hten Magnesiumverlust \u00fcber die Nieren (chronische Einnahme von Diuretika (Schleifendiuretika, Thiazid-Diuretika), unter dem Einfluss bestimmter Arzneistoffe (Cisplatin, Aminoglykozide, Ciclosporin, Tacrolimus, Amphotericin B, Pentamidin, Foscarnet), in der polyuren Phase des akuten Nierenversagens, bei Diabetes (osmotische Diurese), bei einer Hyperkalz\u00e4mie oder bei Erbkrankheiten mit prim\u00e4rem Verlust durch die Nierentubuli) entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Ursache f\u00fcr Hypomagnesi\u00e4mie ist ein \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Alkoholkonsum, und auch bei Sportlern, Hitzearbeitern und bei Patienten mit Hungry Bone Syndrome (HBS), akuter Pankreatitis oder diabetischer Ketoazidose kann es zu Magnesiummangel kommen. Das klinische Bild von Magnesiummangel ist nicht typisch und h\u00e4ngt von einer begleitenden Hypokalz\u00e4mie, Hypokali\u00e4mie und metabolischen Alkalose ab (5\u20137).<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Patienten kann das fehlende Magnesium auch in Form von Donat Mg Mineralwasser zugef\u00fchrt werden. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Patienten mit einer zu geringen Magnesiumzufuhr, f\u00fcr Sportler, Hitzearbeiter, Diabetiker und Alkoholiker. All diesen Patienten empfehlen wir mehrmals t\u00e4glich auf n\u00fcchternen Magen jeweils 200 ml (Gesamttagesdosis bis zu 1 Liter) Donat Mg Mineralwasser zu trinken. Die genaue Menge der empfohlenen Tagesdosis richtet sich nach dem Grad des Magnesiummangels. Nachdem der K\u00f6rper mit dem mangelnden Magnesium versorgt wurde, empfehlen wir auch weiterhin die Einnahme von 400 ml t\u00e4glich in zwei bis drei Dosen auf n\u00fcchternen Magen. Donat Mg Mineralwasser muss vor der Anwendung entgast werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-59269\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-1.jpg 1000w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-1-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-1-750x500.jpg 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-1-900x600.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"verdauungsregelung\">Verdauungsregelung<\/h3>\n\n\n\n<p>Zwischen 12 und 19 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung der Industriel\u00e4nder leiden unter chronischer Verstopfung. Unter chronischer Verstopfung versteht man einen Zustand, bei dem der Patient zweimal oder weniger pro Woche Stuhlgang hat (8, 9).<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund seiner osmotischen Konzentration z\u00e4hlt Donat Mg zu den Osmotischen Abf\u00fchrmitteln. Die abf\u00fchrende Wirkung von Donat Mg ist schon seit Jahrhunderten bekannt. In den letzten Jahren hat sich die Anwendung des Mineralwassers in Verbindung mit dem in dem Pr\u00e4parat Moviprep enthaltenen Polyethylenglycol bei der Vorbereitung von Patienten auf die Darmspiegelung sowie auf operative Eingriffe des Dickdarms als sehr effektiv erwiesen. Im Rahmen des nationalen Programms zur Fr\u00fcherkennung von Darmkrebs SVIT haben wir mit der kombinierten Einnahme von 2 Litern Donat Mg und 2 Litern Moviprep bei 96,23 % von 13.378 Patienten einen hervorragenden und guten Darmreinigungsgrad festgestellt \u2013 ein wesentlich besseres Ergebnis als bei der Vorbereitung allein mit Moviprep (10\u201312).<\/p>\n\n\n\n<p>Patienten mit chronischer Verstopfung empfehlen wir, 500 ml lauwarmes Donata Mg Mineralwasser morgens auf n\u00fcchternen Magen sowie jeweils 250 ml zweimal t\u00e4glich vor den Mahlzeiten zu trinken. Wir empfehlen au\u00dferdem ballaststoffreiche Nahrungsmittel (Obst, Gem\u00fcse, Trockenobst) und Fruchts\u00e4fte (wegen des Kaliumzusatzes). All diesen Patienten raten wir auch zu Morgengymnastik zur Kr\u00e4ftigung der Bauchmuskulatur.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"harnsteine\">Harnsteine<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Inzidenz von Harnsteinen betr\u00e4gt 0,5 %, die Pr\u00e4valenz liegt hingegen bei 4 %. Bei M\u00e4nnern ist die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Kalziumharnsteinen 2- bis 4-mal h\u00f6her als bei Frauen (13, 14). Die Hauptursachen f\u00fcr die Entstehung von Kalziumharnsteinen sind Umwelteinfl\u00fcsse, Stoffwechselst\u00f6rungen und genetische Faktoren. Der wichtigste Umweltfaktor ist die Ern\u00e4hrung (15). Zu den Stoffwechselfaktoren f\u00fcr die Entstehung von Kalziumharnsteinen z\u00e4hlen (16) Hyperkalziurie (39 %), Hyperoxalurie (32 %), Hypozitraturie (29 %), Hyperurikurie (23 %) und Hypomagnesiurie (19 %). Der Verlauf der Krankheit ist aufgrund einer alleinigen Stoffwechselst\u00f6rung nicht vorhersehbar. Bekannt ist, dass bei Patienten mit mehreren Steinen die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Krankheit wiederholt, h\u00f6her ist (17).<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Entstehung von Harnsteinen zu verhindern, muss die Fl\u00fcssigkeitsaufnahme erh\u00f6ht werden, wodurch sich die Diurese erh\u00f6ht und die Harnkonzentration verringert. Einen g\u00fcnstigen Einfluss auf die Verhinderung der Entstehung von Kalzium- und Uratsteinen, die 85 % aller Steine darstellen, haben auch die Erh\u00f6hung des Urin-pH-Werts auf etwa 6,5, die Erh\u00f6hung der Magnesium- und Citratausscheidung sowie die Verringerung der Kalzium- und Oxalatausscheidung im Urin (18, 19).<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Studie von A. Prevor\u010dnik und Kollegen (20) kam es nach der siebent\u00e4gigen Einnahme von 400 ml Donat Mg im Serum zu einer statistisch signifikanten Erh\u00f6hung der Konzentration von Kalium, Natrium, Chloriden, Kalzium, Phosphaten und Kreatinin. Statistisch erh\u00f6ht haben sich auch der pH-Wert und der pCO2-Wert. Im 24-Stunden-Sammelurin wurde eine erh\u00f6hte Diurese festgestellt, die relative Dichte und Osmolalit\u00e4t des Urins haben sich verringert. Die Magnesium- und Citratausscheidung im Urin haben sich erh\u00f6ht, der pH-Wert des Urins ist m\u00e4\u00dfig gestiegen und hat sich dem Idealwert von 6,5 gen\u00e4hert. Gesunken sind hingegen die Risikoindexe f\u00fcr die Entstehung von Ca\/Mg- und Ox\/Cit-Steinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Trinken von Donat Mg erh\u00f6ht statistisch signifikant die Diurese, verringert die Urindichte, erh\u00f6ht den pH-Wert auf 6,0 bis 6,5, wodurch sich wiederum das Risiko von Kalziumoxalat- und Uratharnsteinen verringert. Es erh\u00f6ht statistisch signifikant die Magnesium- und Citratausscheidung. Der Risikoindex f\u00fcr Kalziumharnsteine (Ca\/Mg und Ox\/Cit) verringert sich. Deshalb stellt das Trinken von Donat Mg Mineralwasser ein unterst\u00fctzendes Pr\u00e4ventionsmittel bei der Behandlung von Kalzium- und Uratharnsteinen dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Da bekannt ist, dass die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Kristallen im Urin nachts, wenn dieser st\u00e4rker konzentriert ist, gr\u00f6\u00dfer ist, empfehlen wir Patienten mit Kalziumoxalatsteinen und Uratsteinen, vor dem Schlafengehen 400 ml Donat Mg Mineralwasser zu trinken. Wir empfehlen weitere 200 ml Donata Mg tags\u00fcber auf n\u00fcchternen Magen. Des Weiteren sollte den Patienten zu einer entsprechenden Di\u00e4t und einer ausreichenden Hydration geraten werden. Donat Mg Mineralwasser muss vor dem Trinken entl\u00fcftet werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"schwangerschaft\">Schwangerschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei gesunden Personen liegt der Tagesbedarf an Magnesium bei 250 mg bis 300 mg. In der Schwangerschaft erh\u00f6ht sich dieser um mindestens 100 mg. Durch einen Magnesiummangel w\u00e4hrend der Schwangerschaft erh\u00f6hen sich statistisch signifikant die Anzahl von Blutungen und die Wahrscheinlichkeit einer Fr\u00fchgeburt. In Studien hat sich Magnesiumsulfat als wirksames Tokolytikum, d. h. Mittel zur Verhinderung fr\u00fchzeitiger Geburten erwiesen (21). Magnesium, das in Form von MgSO4 verabreicht wird, verringert das Kontraktionsverm\u00f6gen der Muskeln durch die Verringerung der Kalziumkonzentration in den Muskeln. Auf diese Weise kann es eine fr\u00fchzeitige Geburt verhindern und sich neuroprotektiv auf die Gesundheit des Neugeborenen auswirken. Donat Mg Mineralwasser enth\u00e4lt MgSO4 und k\u00f6nnte somit als Pr\u00e4ventionsmittel in der Geburtshilfe eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Schwangerschaft empfehlen wir zweimal t\u00e4glich 200 ml Donat Mg auf n\u00fcchternen Magen. Donat Mg Mineralwasser muss vor dem Trinken entl\u00fcftet werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"666\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-59277\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-2.jpg 1000w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-2-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-2-750x500.jpg 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/slika-2-900x599.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"quellen\">Quellen<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Dent J, El-Serag HB, Wallander MA, Johansson S. 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