{"id":92484,"date":"2022-05-04T06:51:57","date_gmt":"2022-05-04T04:51:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.donat.com\/zacaran-krog-porusena-crevesna-mikrobiota-in-kopicenje-kilogramov\/"},"modified":"2022-05-27T05:55:50","modified_gmt":"2022-05-27T03:55:50","slug":"ein-teufelskreis-schlechthin-von-zerstorter-darmflora-und-gewichtszunahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.donat.com\/at\/ein-teufelskreis-schlechthin-von-zerstorter-darmflora-und-gewichtszunahme\/","title":{"rendered":"Ein Teufelskreis schlechthin: von zerst\u00f6rter Darmflora und Gewichtszunahme"},"content":{"rendered":"<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<p>\u00dcbergewicht ist zu einem globalen Ph\u00e4nomen geworden, das selbst in weniger entwickelten L\u00e4ndern inzwischen allgegenw\u00e4rtig ist. Die Adipositas (Fettleibigkeit) ist eine Krankheit, die durch mehrere Faktoren verursacht wird und einen ganzheitlichen Ansatz erfordert. Auch die Darmmikrobiota spielt eine wichtige Rolle f\u00fcr ein <strong>ausgewogenes<\/strong> K\u00f6rpergewicht, da sie die Energieverwertung aus der Nahrung, den Fettstoffwechsel, den Appetit, Entz\u00fcndungsprozesse und Hormonfunktionen beeinflusst. Eine Ver\u00e4nderung in der Zusammensetzung der Darmmikrobiota kann Ursache, aber auch Folge von \u00dcbergewicht sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist die Darmflora oder die Darmmikrobiota?<\/h2>\n\n\n\n<p>Von jeher lebt der Mensch mit Bakterien und anderen Mikroorganismen in einer Gemeinschaft zusammen. Die Darmmikrobiota ist eine Art \u201everborgenes Organ\u201c, dessen Zusammensetzung und Bedeutung der Mensch erst in den letzten Jahren erkannt und zu sch\u00e4tzen gelernt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darmmikrobiota enth\u00e4lt <strong>100-mal mehr genetische Aufzeichnungen als die des Menschen<\/strong> und besteht aus Bakterien, Viren, Archaeen und Hefen. Ein so hohes Verh\u00e4ltnis l\u00e4sst uns im Ungewissen dar\u00fcber, wer hier eigentlich wen kontrolliert. Mensch und Mikrobiom m\u00fcssen allerdings in einer Gemeinschaft leben, denn ohne einander k\u00f6nnen sie prinzipiell nicht \u00fcberleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch bietet Mikroben Lebensraum, Geborgenheit und Nahrung. Andererseits spielt die Mikrobiota eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Hom\u00f6ostase, einschlie\u00dflich der <strong>Aufrechterhaltung eines guten K\u00f6rpergewichts<\/strong> und ist an vielen K\u00f6rperprozessen beteiligt, von der Verdauung, \u00fcber die Energieregulierung und Modulation des Immunsystems, bis hin zur Vitaminsynthese und zum Schutz vor pathogenen Bakterien und Fremdk\u00f6rpern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Solange die Darmmikrobiota im Gleichgewicht ist, hat sie eine \u00e4u\u00dferst gute Wirkung auf die menschliche Gesundheit, <strong>aber wenn sie zerst\u00f6rt wird<\/strong>, kann sie viele chronische Krankheiten verursachen (Diabetes, Autismus, Depression, Reizdarmsyndrom&#8230;).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Bakterien finden sich im Dickdarm, denn durch die erh\u00f6hte Belastung mit Verdauungsenzymen, Magens\u00e4ure und Gallensalzen sind die Bedingungen im D\u00fcnndarm f\u00fcr das \u00dcberleben von Bakterien recht ung\u00fcnstig. Die Darmmikrobiota besteht aus 6 Gattungen, <strong>dominiert von Bakterien der Gattung Firmicutes (60 %) und Bacteroidetes (20 %)<\/strong>, die zusammen mehr als 80 % der Bakterienarten ausmachen und einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-quote-section  \">\n    <div class=\"container\">\n        <div class=\"wrapp\">\n                        <div class=\"quote test\">\n                <p>Das Verh\u00e4ltnis zwischen<em> Firmicutes<\/em> und <em>Bacteroidetes<\/em> hat sich bei \u00fcbergewichtigen Menschen im Vergleich zu schlanken Menschen ver\u00e4ndert.<\/p>\n            <\/div>\n                    <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was beeinflusst die Darmflora?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Darmflora ist \u00e4u\u00dferst <strong>dynamisch und flexibel<\/strong> und reagiert auf viele Umweltfaktoren. Das bedeutet, dass sich die Zusammensetzung und Vielfalt der Darmmikrobiota seit der Geburt des Menschen st\u00e4ndig ver\u00e4ndert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die wichtigste Zeit sind die ersten Lebensjahre des Kindes. In dieser Zeit hat die <strong>Mutter den wichtigsten Einfluss auf die Etablierung des Mikrobioms des Babys<\/strong>. Die Art der Geburt (vaginal, Kaiserschnitt), die Ern\u00e4hrung in den ersten Lebensmonaten (Stillen, Flaschennahrung) und das famili\u00e4re Umfeld sind n\u00e4mlich die Grundlagen, die die kindliche Mikrobiota ausmachen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ein Kind an andere und feste Lebensmittel herangef\u00fchrt wird, treten erneut drastische Ver\u00e4nderungen auf, wodurch die Mikrobiota vielf\u00e4ltiger wird und bereits mit etwa zweieinhalb Jahren dem Darmmikrobiom von Erwachsenen \u00e4hnelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl die Mikrobiota mit Erreichen der Reife stabiler wird, werden ihre Vielfalt und Zusammensetzung von einer Reihe von Faktoren beeinflusst. Ihre Entstehung wird durch hygienische Bedingungen, die Umwelt, in der wir leben, Stress, Alkoholkonsum, circadianen Rhythmus, Alter und genetische Grundlagen beeinflusst. Auch die Mikrobiota ver\u00e4ndert sich stark, wenn wir Medikamente einnehmen, insbesondere <strong>Antibiotika und Medikamente, die die Magens\u00e4ure hemmen<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Von allen Faktoren, die die Mikrobiota beeinflussen, <strong>hat jedoch die Ern\u00e4hrung den gr\u00f6\u00dften Einfluss.<\/strong> Stark verarbeitete Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an ges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren und Zuckern und mit minimalen Mengen an Ballaststoffen wirken sich negativ auf das Verh\u00e4ltnis von Bakterien <em>Firmicutes \/ Bacteroidetes<\/em> aus. Auf der anderen Seite h\u00e4lt eine auf Mittelmeertradition basierende Ern\u00e4hrung ein gutes Gleichgewicht zwischen schlechten und n\u00fctzlichen Bakterien aufrecht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die wichtigsten Faktoren, die zu \u00dcbergewicht f\u00fchren<\/h2>\n\n\n\n<p>Man kann die Tatsache nicht leugnen, dass Fettleibigkeit durch ein langfristiges Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und -verbrauch verursacht wird. Es gibt aber eine einfache Gleichung f\u00fcr den Abbau von \u00fcbersch\u00fcssigem K\u00f6rperfett: Man muss mehr Energie aufwenden, als man dem K\u00f6rper zuf\u00fchrt. Obwohl das einfach erscheint, kann man bei Menschen, die abnehmen wollen, sehen, dass es nicht so leicht geht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das K\u00f6rpergewicht wird durch komplexe <strong>hormonelle, neuronale und metabolische Mechanismen<\/strong> reguliert, die die Energieaufnahme und den Energieverbrauch bedingen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Energieaufnahme ist meistens das Ergebnis des Verzehrs hochverarbeiteter Lebensmittel, die extrem energiereich sind, da sie viele ges\u00e4ttigte Fette und Zucker enthalten. <strong>Durch die Einnahme solcher Lebensmittel in unseren K\u00f6rper \u00fcbersteigen wir leicht unseren t\u00e4glichen Energiebedarf<\/strong>, beginnen \u00fcbersch\u00fcssige Energie im Fettgewebe zu speichern und beeinflussen gleichzeitig viele andere K\u00f6rperprozesse negativ, wie zum Beispiel das Ausl\u00f6sen chronischer Entz\u00fcndungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Ern\u00e4hrungsweise bewirkt auch Ver\u00e4nderungen in der Zusammensetzung der Darmmikrobiota und reduziert ihre Vielfalt, was f\u00fcr die menschliche Gesundheit und das K\u00f6rpergewicht \u00e4u\u00dferst wichtig ist, da die Darmmikrobiota einen starken Einfluss auf den Stoffwechsel, Appetit, Gallens\u00e4urenstoffwechsel und das Hormon- und Immunsystem entfaltet.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zenska-je-solato-min-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92060\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zenska-je-solato-min-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zenska-je-solato-min-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zenska-je-solato-min-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zenska-je-solato-min-2048x1367.jpg 2048w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zenska-je-solato-min-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zenska-je-solato-min-750x501.jpg 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zenska-je-solato-min-900x601.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Einfluss der Darmmikrobiota auf das K\u00f6rpergewicht<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Darmmikrobiota kurbelt direkt die Verdauung, Resorption und den Nahrungsstoffwechsel an und kann potenziell die Gewichtszunahme durch eine Vielzahl von Mechanismen bedingen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. <strong>Die Darmmikrobiota beeinflusst die Energieaufnahme ma\u00dfgeblich<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bakterien im Verdauungstrakt sind f\u00fcr die Energieaufnahme mitverantwortlich, da sie an der Verdauung der sonst f\u00fcr den Menschen unverdaulichen Nahrung beteiligt sind und so den Zugang zu ansonsten nicht zug\u00e4nglichen Energiequellen erm\u00f6glichen, die mit dem Kot aus dem K\u00f6rper ausgeschieden w\u00fcrden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Fettleibige Menschen haben eine ver\u00e4nderte Zusammensetzung der Darmflora. Ihre Mikrobiota ist weniger reich und vielf\u00e4ltig, und das Verh\u00e4ltnis zwischen den Bakterien der Gattung <em>Firmicutes \/ Bacteroidetes<\/em> tendenziell die Bakterien der Gattung <em>Firmicutes<\/em> beg\u00fcnstigt. Bagterien aus der Gattung <strong>Firmicutes sind daf\u00fcr bekannt, dass sie unverdauliche Kohlenhydrate effektiver abbauen<\/strong> und in kurzkettige Fetts\u00e4uren umwandeln, die absorbiert werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die westliche Ern\u00e4hrung, die reich an ges\u00e4ttigten Fetten und Zucker und arm an Ballaststoffen ist, schafft eine freundliche Umgebung f\u00fcr <em>Firmicutes<\/em>-Bakterien und f\u00fchrt zur Verbreitung jener Bakterien, die Kohlenhydrate effizient verstoffwechseln und somit eine bessere Nutzung der Energie aus der aufgenommenen Nahrung erm\u00f6glichen. Diese zus\u00e4tzliche Energie wird jedoch in Fettablagerungen gespeichert, wenn sie nicht verbraucht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurzkettige Fetts\u00e4uren (Butyrat, Propionat und Acetat) entstehen so als Nebenprodukt der Fermentation von f\u00fcr Menschen unverdaulichen Ballaststoffen und k\u00f6nnen sp\u00e4ter <strong>als verf\u00fcgbarer Brennstoff f\u00fcr zellul\u00e4re Prozesse in verschiedenen Organen dienen<\/strong>. Darmzellen beziehen beispielsweise 60 bis 70 % ihrer Energie aus kurzkettigen Fetts\u00e4uren. Nicht verbrauchte kurzkettige Fetts\u00e4uren werden jedoch in den Blutkreislauf getragen. Auf diese Weise wird f\u00fcr eine Person bis zu <strong>10 % des t\u00e4glichen Energiebedarfs<\/strong> sichergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterschiedliche kurzkettige Fetts\u00e4uren haben jedoch auch unterschiedliche metabolische Rollen. W\u00e4hrend Butyrat die prim\u00e4re Energiequelle f\u00fcr Darmzellen ist, werden <strong>Acetat und Propionat bei der Produktion von Fett<\/strong>, Cholesterin und bei der Gluconeogenese, dem Prozess der Glukoseproduktion, verwendet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ist es nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Auf der anderen Seite bieten uns kurzkettige Fetts\u00e4uren enorme Vorteile, aber auch positive Auswirkungen auf das K\u00f6rpergewicht. Zum Beispiel passiert Acetat die Blut-Hirn-Schranke, wirkt auf den Hypothalamus und unterdr\u00fcckt den Appetit, und Butyrat hemmt die Aktivit\u00e4t von Neuronen, die den Appetit anregen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zunahme des K\u00f6rperfetts ist nicht nur das Ergebnis einer besseren Energieverwertung aus der Nahrung, sondern basiert auch auf der mikrobiellen Genetik, denn bis zu 75 % der mikrobiellen Gene, die mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht werden, geh\u00f6ren zu Aktionsbakterien und 25 % zu <em>Firmicutes<\/em>-Bakterien, w\u00e4hrend 42 % der mit Gene, die eine zierlichere K\u00f6rperform bedingen, zu der Gattung der <em>Bacteroidetes-<\/em>Bakterien geh\u00f6ren.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Par-kuha-min-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92070\" width=\"769\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Par-kuha-min-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Par-kuha-min-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Par-kuha-min-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Par-kuha-min-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Par-kuha-min-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Par-kuha-min-750x500.jpg 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Par-kuha-min-900x600.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<p><strong>2. <strong>Die Darmmikrobiota ist am Gallenstoffwechsel beteiligt<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verbindung zwischen Gallens\u00e4uren und der Darmmikrobiota ist wechselseitig. Gallens\u00e4uren sind nicht nur f\u00fcr eine effiziente Fettverdauung notwendig, sondern spielen auch eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Darmmikrobiota. <strong>Gallens\u00e4uren wirken antimikrobiell, sch\u00e4digen Zellw\u00e4nde und verhindern das Wachstum von Bakterien.<\/strong> Eine Ern\u00e4hrung, die auf einer hohen Aufnahme von Lebensmitteln tierischen Ursprungs basiert, <strong>erh\u00f6ht die Anzahl von Gallens\u00e4ure-resistenten Mikroorganismen<\/strong>, was zu St\u00f6rungen der Darmmikrobiota f\u00fchrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits k\u00f6nnen Darmbakterien prim\u00e4re Gallens\u00e4uren, die in der Leber aus Cholesterin gebildet werden, zu sekund\u00e4ren Gallens\u00e4uren umwandeln. Daher beeinflusst die Darmmikrobiota den <strong>Fettstoffwechsel und den Cholesterinhaushalt<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. <strong>Eine gest\u00f6rte Darmmikrobiota kann zu systemischen Entz\u00fcndungen f\u00fchren<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fettleidigkeit ist mit leichten chronischen Entz\u00fcndungen verbunden, die zu Insulinresistenz und einer Reihe von Stoffwechselerkrankungen f\u00fchren k\u00f6nnen (Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nicht-alkoholische Fettleber\u2026). Der wichtigste Verbindungspunkt zwischen Entz\u00fcndungen und Fettleibigkeit ist eine <strong>gest\u00f6rte Darmmikrobiota<\/strong>, die zur Erh\u00f6hung der Darmdurchl\u00e4ssigkeit beitr\u00e4gt. Die h\u00e4ufigsten Ausl\u00f6ser systemischer Entz\u00fcndungen, die bei \u00fcbergewichtigen Menschen erkennbar sind, sind <strong>Endotoxine, Lipopolysaccharide<\/strong>, die ein <strong>fester Bestandteil der Zellmembranen einiger Bakterien<\/strong> sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine fett- und zuckerreiche Ern\u00e4hrung kann zu St\u00f6rungen der Darmmikrobiota f\u00fchren, <strong>die von Bakterien dominiert wird, welche eine reiche Quelle von Lipopolysacchariden und anderen Endotoxinen sind<\/strong>. Andererseits gef\u00e4hrdet eine solche Ern\u00e4hrung auch die Durchl\u00e4ssigkeit der Darmwand.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine erh\u00f6hte intestinale Permeabilit\u00e4t erleichtert den Eintritt h\u00f6herer Konzentrationen von Lipopolysacchariden in den Blutkreislauf. Gelangen sie in die Blutbahn, verst\u00e4rken sie <strong>Entz\u00fcndungsprozesse, f\u00f6rdern die Fettansammlung, Hyperglyk\u00e4mie, Leberverfettung<\/strong>, verursachen Insulinresistenz und werden allgemein mit dem Auftreten von Stoffwechselerkrankungen in Verbindung gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits gibt es Bakterienzellen (z. B. <em>Bifidobakterien, Akkermansia Muciniphila<\/em>), die dem K\u00f6rper helfen, die Darmwand zu stabilisieren, <strong>systemische Entz\u00fcndungen und Insulinresistenz zu reduzieren und \u00dcbergewicht zu regulieren<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Vadba-v-naravi-min-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92079\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Vadba-v-naravi-min-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Vadba-v-naravi-min-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Vadba-v-naravi-min-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Vadba-v-naravi-min-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Vadba-v-naravi-min-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Vadba-v-naravi-min-750x500.jpg 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Vadba-v-naravi-min-900x600.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<p><strong>4. Die Darmmikrobiota beeinflusst den Appetit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Darm und Gehirn sind eng miteinander verbunden. Die Kommunikation zwischen ihnen findet in beide Richtungen \u00fcber das vegetative Nervensystem und \u00fcber das endokrine System (Hormone) statt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Organe im K\u00f6rper (Magen, Bauchspeicheldr\u00fcse, Darm und Fettgewebe) setzen Hormone frei, die den Appetit anregen oder unterdr\u00fccken. Hormone sind Signalmolek\u00fcle, die Informationen \u00fcber den Zustand des K\u00f6rpers an das Gehirn \u00fcbermitteln. Der Appetit wird durch das zentrale Nervensystem (Hypothalamus) gesteuert, das auf Signale der Magen- und Darmhormone sowie auf Signale des Fettgewebes reagiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Darmmikrobiota mit ihrer Zusammensetzung und den w\u00e4hrend der Fermentation gebildeten Metaboliten stimuliert die Freisetzung von Hormonen und Neurotransmittern und \u00fcbt einen Einfluss darauf, welche und wie viele dieser Hormone synthetisiert werden.<\/strong> Die Mikrobiota beeinflusst also das Hunger- oder S\u00e4ttigungsgef\u00fchl. Leptin und Ghrelin sind Hormone, die den Energiehaushalt ma\u00dfgeblich beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben seiner grundlegenden Energiespeicherfunktion hat Fettgewebe auch die Funktion, Hormone wie Leptin auszuscheiden. Leptin ist ein Hormon, das hilft, den Energiehaushalt langfristig zu regulieren und das Informationen \u00fcber den Zustand der Energiespeicher in Form von Fettgewebe an das Gehirn \u00fcbermittelt. Wenn diese Speicher voll sind, hemmt es die Nahrungsaufnahme und stimuliert den Energieverbrauch.<\/p>\n\n\n\n<p>Ghrelin hingegen ist ein Hormon, das kurzlebig ist und freigesetzt wird, wenn wir nicht essen. Es ist an Energiegleichgewichtsprozessen sowie an hedonistischen Mechanismen beteiligt, die die Appetitregulierung beeinflussen. Das Hormon Ghrelin wird im Magen freigesetzt, aktiviert den Vagusnerv oder wird \u00fcber die Blutbahn zum Gehirn geleitet, wo es die Blut-Hirn-Schranke passiert und Hungersignale an das Gehirn \u00fcbermittelt, was die Nahrungsaufnahme anregt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie kann das Gleichgewicht der Darmmikrobiota wiederhergestellt werden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Darmmikrobiota ist sehr anpassungsf\u00e4hig und empfindlich. Wenn wir unsere Ern\u00e4hrungsweise \u00e4ndern, <strong>beginnt sich die Ver\u00e4nderung der mikrobiellen Zusammensetzung in den ersten 24 Stunden zu manifestieren<\/strong> und stabilisiert sich schlie\u00dflich innerhalb von 10 Tagen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zusammensetzung der Darmmikrobiota k\u00f6nnen wir durch entsprechende grundlegende Eingriffe in unsere Ern\u00e4hrungsart beeinflussen, sollten zus\u00e4tzlich aber auch auf die Aufnahme von probiotischen und pr\u00e4biotischen Lebensmitteln achten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Schritt, der unternommen werden muss, besteht darin, die Aufnahme von stark verarbeiteten Lebensmitteln und Lebensmitteln, die reich an ges\u00e4ttigten Fetten und Zucker sind, zu reduzieren, da solche Lebensmittel eine sch\u00e4dliche Wirkung auf die Darmmikrobiota haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr sollten wir unsere Ern\u00e4hrung auf \u00fcberwiegend pflanzliche Lebensmittel (wertvolle Kohlenhydrate, H\u00fclsenfr\u00fcchte, N\u00fcsse, Samen, Obst und Gem\u00fcse) st\u00fctzen, die m\u00f6glichst abwechslungsreich sein sollten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmen Sie einige der folgenden N\u00e4hrstoffe in Ihre Ern\u00e4hrung auf, da sie die n\u00fctzliche Mikrobiota unterst\u00fctzen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Wenn wir \u00fcber die Darmmikrobiota sprechen, k\u00f6nnen wir <strong>Ballaststoffe<\/strong> nicht ignorieren, denn sie sind der wichtigste N\u00e4hrstoff f\u00fcr n\u00fctzliche Darmmikroben und damit f\u00fcr die allgemeine Darmgesundheit. Eine gute Darmfunktion stellt n\u00e4mlich die Grundlage unserer guten Gesundheit dar.&nbsp;<br><br>Selbst eine kleine und kurz anhaltende Erh\u00f6hung der Ballaststoffaufnahme verursacht gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen in der Darmmikrobiota. Das Ziel ist es, mindestens 30 g Ballaststoffe pro Tag zu sich zu nehmen, was ungef\u00e4hr 5 Portionen Obst oder Gem\u00fcse pro Tag entspricht (2 Portionen Obst und 3 Portionen Gem\u00fcse). Ballaststoffe sind in allen gesunden Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs enthalten (z. B. Obst, Gem\u00fcse, H\u00fclsenfr\u00fcchte&#8230;).<\/li><\/ol>\n\n\n    <\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sadje-in-zelenjava-min-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92086\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sadje-in-zelenjava-min-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sadje-in-zelenjava-min-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sadje-in-zelenjava-min-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sadje-in-zelenjava-min-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sadje-in-zelenjava-min-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sadje-in-zelenjava-min-750x500.jpg 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Sadje-in-zelenjava-min-900x600.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"2\"><li>Obst und Gem\u00fcse, gr\u00fcner Tee, Kaffee, H\u00fclsenfr\u00fcchte, N\u00fcsse und Samen beinhalten <strong>Polyphenole und Flavonoide<\/strong>. Sie haben antioxidative, entz\u00fcndungshemmende, neuroprotektive und krebshemmende Eigenschaften. Diese Verbindungen werden langsam und schlecht absorbiert, sodass sie l\u00e4nger im Darm verbleiben, wo wir all ihre positiven Auswirkungen auf die Darmmikrobiota nutzen k\u00f6nnen.&nbsp;<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"3\"><li><strong>Omega-3-Fetts\u00e4uren<\/strong> sind essenzielle Fetts\u00e4uren, die der menschliche K\u00f6rper nicht selbst herstellen kann, also m\u00fcssen wir sie \u00fcber unsere Ern\u00e4hrung zuf\u00fchren. Neben anderen wichtigen Funktionen im K\u00f6rper (z. B. Herz-Kreislauf-Gesundheit) ist die gute Wirkung, die sie auf die Darmmikrobiota aus\u00fcben, nicht zu ignorieren, da sie die Vielfalt der Mikrobiota direkt modulieren, Entz\u00fcndungsprozesse durch Lipopolysaccharide reduzieren und kurzfristig eine positive Wirkung auf die Produktion von kurzkettigen Fetts\u00e4uren haben.<br><br>Omega-3-Fetts\u00e4uren kommen in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs (haupts\u00e4chlich Lachs, Sardinen, Makrelen) und in pflanzlichen Lebensmitteln (N\u00fcsse, Lein- und Chiasamen) vor, liegen jedoch in der inaktiven Form von Omega-3 vor und m\u00fcssen daher weiter umgewandelt werden und aus der Umwandlung kommen sie nur in der Menge von 0,5 bis 5 % hervor.&nbsp;<\/li><\/ol>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"417\" src=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Losos-z-avokadom-in-orescki-min-1024x417.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92097\" srcset=\"https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Losos-z-avokadom-in-orescki-min-1024x417.jpg 1024w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Losos-z-avokadom-in-orescki-min-300x122.jpg 300w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Losos-z-avokadom-in-orescki-min-1536x625.jpg 1536w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Losos-z-avokadom-in-orescki-min-2048x834.jpg 2048w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Losos-z-avokadom-in-orescki-min-240x98.jpg 240w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Losos-z-avokadom-in-orescki-min-750x305.jpg 750w, https:\/\/www.donat.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Losos-z-avokadom-in-orescki-min-900x366.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"4\"><li><strong>Probiotika und Pr\u00e4biotika<\/strong> sind Bestandteile der menschlichen Ern\u00e4hrung, die sich ihren Ruhm zu Recht verdient haben.Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Sie sind in fermentierten Lebensmitteln (Joghurt, Kefir, Sauerkraut und R\u00fcben, Miso, fermentiertes Gem\u00fcse &#8230;) enthalten oder k\u00f6nnen als Nahrungserg\u00e4nzungsmittel gefunden und aufgenommen werden. Durch die Einnahme gelangen sie direkt in den Verdauungstrakt und helfen so, die zerst\u00f6rte Darmmikrobiota wiederherzustellen.<br><br>Pr\u00e4biotika sind jedoch <strong>Nahrung f\u00fcr die Darmmikrobiota, modulieren den pH-Wert des Darms, der f\u00fcr die Entwicklung pathogener Bakterien nicht geeignet ist, und helfen, den Appetit zu regulieren<\/strong>. Und was ist der Unterschied zwischen Ballaststoffen und Pr\u00e4biotika? Pr\u00e4biotika sind im Grunde genommen Ballaststoffe, wobei andererseits nicht jeder Ballaststoff ein Pr\u00e4biotikum sein kann. Damit Ballaststoffe ein Pr\u00e4biotikum werden, m\u00fcssen sie zwei Eigenschaften haben. Zum einen muss die Darmmikrobiota verwertet und fermentiert werden, zum anderen m\u00fcssen auch gesundheitsf\u00f6rdernde Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen werden.&nbsp;<br><br>Die wichtigsten Pr\u00e4biotika sind Inulin, Fructooligosaccharide und Galactooligosaccharide, die in Fr\u00fcchten (Aprikosen, Nektarinen, Granat\u00e4pfel, Pflaumen, Feigen, Datteln &#8230;), Gem\u00fcse (Artischocken, R\u00fcben, Knoblauch, Zwiebeln, Rosenkohl) sowie N\u00fcssen und H\u00fclsenfr\u00fcchten enthalten sind.&nbsp;<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Bei \u00fcbergewichtigen Personen kann eine verringerte Vielfalt der Darmmikrobiota beobachtet werden, die auch mit Dyslipid\u00e4mie (erh\u00f6hte Triglyceride und Cholesterin), einer beeintr\u00e4chtigten Blutzuckerkontrolle und erh\u00f6hten leichten Entz\u00fcndungen verbunden ist. Eine di\u00e4tetische Intervention mit geringerer Energieaufnahme und mit Unterst\u00fctzung der Darmmikrobiota ist somit eine hervorragende Strategie zur Gewichtsabnahme. Da die Darmmikrobiota flexibel und anpassungsf\u00e4hig ist, kann sie mit angemessener Ern\u00e4hrungsunterst\u00fctzung und Lebensstilanpassungen wiederhergestellt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine g\u00fcnstige Ern\u00e4hrung f\u00fcr eine Mikrobiota, die uns geografisch nahe steht, ist die mediterrane Ern\u00e4hrung. Diese Ern\u00e4hrungsweise gr\u00fcndet sich auf einer vielf\u00e4ltigen und farbenfrohen Pflanzenbasis, einer hohen Aufnahme von extra nativem Oliven\u00f6l, Omega-3-Fetts\u00e4uren, einem geringen Gehalt an tierischen Proteinen, ges\u00e4ttigten Fetten und Zucker.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">QUELLENVERWEISE UND LITERATURVERZEICHNIS<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Cornejo-Pareja, I., Mu\u00f1oz-Garach, A., Clemente-Postigo, M. <em>et al.<\/em> Importance of gut microbiota in obesity. <em>Eur J Clin Nutr<\/em> 72, 26\u201337 (2019) <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41430-018-0306-8\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41430-018-0306-8<\/a><\/li><li>Crovesy L, Masterson D, Rosado EL. Profile of the gut microbiota of adults with obesity: a systematic review. Eur J Clin Nutr. 2020 Sep;74(9):1251-1262. doi: 10.1038\/s41430-020-0607-6. Epub 2020 Mar 30. PMID: 32231226.&nbsp;<\/li><li>Muscogiuri, G., Cantone, E., Cassarano, S. <em>et al.<\/em> Gut microbiota: a new path to treat obesity. <em>Int J Obes Supp<\/em> 9, 10\u201319 (2019) <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41367-019-0011-7\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41367-019-0011-7<\/a>&nbsp;<\/li><li>Karina Al-Assal, Ana Cristina Martinez, Raquel Susana Torrinhas, Camila Cardinelli, Dan Waitzberg, Gut microbiota and obesity, Clinical Nutrition Experimental, Volume 20, 2018, Pages 60-64, ISSN 2352-9393, <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.yclnex.2018.03.001\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.yclnex.2018.03.001<\/a>.&nbsp;<\/li><li>Yawei Fu, Yadong Wang, Hu Gao, DongHua Li, RuiRui Jiang, Lingrui Ge, Chao Tong, Kang Xu, &#8222;Associations among Dietary Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids, the Gut Microbiota, and Intestinal Immunity&#8220;, <em>Mediators of Inflammation<\/em>, vol. 2021, Article ID 8879227, 11 pages, 2021 <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1155\/2021\/8879227\">https:\/\/doi.org\/10.1155\/2021\/8879227<\/a><\/li><li>Beam A, Clinger E, Hao L. Effect of Diet and Dietary Components on the Composition of the Gut Microbiota. <em>Nutrients<\/em>. 2021;13(8):2795. Published 2021 Aug 15. doi:10.3390\/nu13082795<\/li><li>Green M, Arora K, Prakash S. Microbial Medicine: Prebiotic and Probiotic Functional Foods to Target Obesity and Metabolic Syndrome. <em>Int J Mol Sci<\/em>. 2020;21(8):2890. Published 2020 Apr 21. doi:10.3390\/ijms21082890<\/li><li>Leeuwendaal NK, Cryan JF, Schellekens H. Gut peptides and the microbiome: focus on ghrelin. Curr Opin Endocrinol Diabetes Obes. 2021 Apr 1;28(2):243-252. doi: 10.1097\/MED.0000000000000616. PMID: 33481425; PMCID: PMC7924980.<\/li><li>Davis CD. The Gut Microbiome and Its Role in Obesity. <em>Nutr Today<\/em>. 2016;51(4):167-174. doi:10.1097\/NT.0000000000000167<\/li><\/ol>\n\n\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":5,"featured_media":92047,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[86],"tags":[],"class_list":["post-92484","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-verdauung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92484","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92484"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92484\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94977,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92484\/revisions\/94977"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/92047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92484"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92484"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donat.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92484"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}