Behandlung funktioneller Verstopfung bei Kindern

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Verstopfung kommt in der Kindheit, insbesondere im Grundschul- und Mittelschulalter, recht häufig vor, und zählt überhaupt zu den häufigsten Verdauungsproblemen bei Kindern. Aufgrund des Lebensstils und vor allem aufgrund der Ernährung nimmt die Häufigkeit von Verstopfung bei Kindern zu und wird immer mehr zu einem öffentlichen Gesundheitsproblem, mit dem sich Eltern und Ärzte konfrontiert sehen.

Die Bekämpfung dieses Problems darf nicht aufgeschoben werden. Eltern müssen die Verstopfung bei Kindern aktiv angehen, um rechtzeitig die Ursachen aufzudecken und eine entsprechende Behandlung einzuleiten. Sobald klar ist, ob es sich um eine organische oder eine funktionelle Verstopfung handelt, verschreibt der Arzt eine entsprechende Behandlung.

Wie wird die Verstopfung bei Kindern behandelt?

Schritt eins bei der Behandlung einer funktionellen Verstopfung ist eine Änderung des Lebensstils und der Essgewohnheiten. Die Ernährung muss abwechslungsreich sein, wobei darauf zu achten ist, Lebensmittel, die den Stuhl fester machen können, wie z. B. Reis, Bananen, Snacks, Trockennahrung und Möhren, zu meiden.

Auch der übermäßige Genuss von Milch und Milchprodukten kann zu Verstopfung führen. Wer mehr als einen halben Liter Milch pro Tag zu sich nimmt, sollte die Menge etwas verringern. Wichtig sind in erster Linie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Bewegung. Bei Vorschulkindern ist ein Bewegungsmangel eher selten, bei Schulkindern und Teenagern, die mehr Zeit im Sitzen verbringen, sieht das jedoch schon anders aus.

Das kleine Mädchen isst ein gesundes Mittagessen und trinkt daneben Orangensaft.

Ein weiterer allgemein bekannter Risikofaktor für Verstopfung ist bei Kindern wie bei Erwachsenen eine unzureichende Ballaststoffzufuhr. Eine ausreichende Menge an Ballaststoffen ist ein untrennbarer Bestandteil einer vollwertigen Ernährung. Obgleich eine ausreichende Ballaststoffzufuhr die Gefahr einer Verstopfung mindert, besitzt eine zusätzliche Erhöhung der Ballaststoffzufuhr keinen therapeutischen Wert. Entscheidend ist, die Ballaststoffzufuhr auf die Bedürfnisse des Kindes abzustimmen und dabei das Kindesalter zu berücksichtigen.

Einige Experten sind der Meinung, dass die benötigte Ballaststoffmenge so zu ermitteln ist, dass man dem Alter des Kindes 5 hinzufügt. Auf diese Weise erhält man die nötige Ballaststoffmenge in Gramm.

Im Allgemeinen beträgt die empfohlene durchschnittliche tägliche Ballaststoffzufuhr bei Kindern:

  • 19 g für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren,
  • 25 g für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren und
  • 25 bis 30 g für ältere Kinder.

Dabei sollte möglichst auf eine Mischung löslicher und unlöslicher Ballaststoffe geachtet werden. Lösliche Ballaststoffe (z. B. Pektin in Äpfeln) finden sich in Obst und Gemüse sowie in Gerste oder Hafer und in Hülsenfrüchten. Wie schon ihr Name verrät, sind diese Ballaststoffe in Wasser löslich. Sie verlangsamen die Aufnahme von Nährstoffen (was gut für die Gesundheit ist) und wirken als Präbiotika, was bedeutet, dass sie im Darm günstige Bedingungen für die Entwicklung nützlicher Mikroorganismen schaffen. Unlösliche Ballaststoffe, wie Zellulose und Lignin, sind hingegen vorwiegend in Getreide und Hülsenfrüchten enthalten. Diese Ballaststoffe bewegen sich praktisch in unveränderter Form durch den Magen-Darm-Kanal, besitzen aber eine stark wasserbindende Fähigkeit, womit sie den Stuhlgang anregen.

Ein Mädchen isst lächelnd zu Hause eine gesunde Mahlzeit.

Muss die Ballaststoffzufuhr bei Kindern erhöht werden, ist es wichtig, dies allmählich zu tun. Eine zu schnelle Erhöhung der Ballaststoffzufuhr kann zu einer zeitweiligen Verschlechterung der Symptome sowie Blähungen führen. Wichtig ist, die Zufuhr von Obst, Gemüse, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten allmählich zu erhöhen.

Anregung der Verdauung des Kindes mit Abführmitteln

Die am häufigsten bei der Behandlung von Verstopfung bei Kindern eingesetzten pharmakologischen Stoffe sind osmotische Abführmittel. Eltern brauchen keine negativen Wirkungen zu fürchten, da der Körper diese Stoffe nicht aufnimmt. Osmotische Abführmittel wirken so, dass Sie Wasser in den Dickdarm „ziehen“, wodurch sich das Stuhlvolumen um das Drei- bis Fünffache vergrößert, was wiederum die Peristaltik bzw. Darmfunktion anregt. Da der Stuhl dabei aufweicht, können größere Dosen zu weichen Stuhl oder Durchfall verursachen, was aber auch die einzige unerwünschte Wirkung ist. In diesem Fall ist die Abführmitteldosis entsprechend zu korrigieren, um wiederholten Durchfall und folglich den Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten zu verhindern.

Mit Donat zur schnelleren Verdauung – auch bei Kindern!

Zu den osmotischen Abführmitteln gehört das natürliche Mineralwasser Rogaska Donat Mg. Dieses Mineralwasser ist nicht nur für Erwachsene geeignet, sondern auch für Kinder, die an Verstopfung leiden. Um die beste Wirkung auch bei Kindern zu erzielen, sollte Rogaska Donat Mg vor den Mahlzeiten auf nüchternen Magen eingenommen werden. Das Mineralwasser hat einen leicht bitteren Geschmack. Daher könnte es gut sein, um es mit natürlichem Saft oder ungesüßtem Tee zu mischen.

Gesunde Kindheit für eine gesunde Verdauung

Verstopfung bei Kindern lässt sich in den meisten Fällen durch eine Anpassung des Lebensstils (mehr Bewegung) und eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten (mehr Obst, Gemüse, Vollkornprodukte …) erfolgreich beseitigen. Wichtig ist, das Problem rechtzeitig zu erkennen und aktiv und ganzheitlich zu behandeln, um den Teufelskreis der Verstopfung zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

1. Ist die Verstopfung bei Kindern ein häufiges Phänomen?

Die Verstopfung ist in erster Linie eines der häufigsten Verdauungsprobleme bei Grund- und Sekundarschülern und damit eines der am weitesten verbreiteten Probleme der öffentlichen Gesundheit.

2. Warum leiden Kinder zunehmend unter Verstopfung?

Die häufigste Ursache für Verstopfung ist der Lebensstil eines Kindes, insbesondere wenn die Ernährung arm an Ballaststoffen ist und sich das Kind zu wenig bewegt. Obwohl kleinere Kinder meist körperlich sehr aktiv sind, verbringen Schulkinder zunehmend Zeit im Sitzen, was sich negativ auf ihre Verdauung auswirkt.

3. Wie viel Ballaststoffe braucht ein Kind für eine gesunde Verdauung?

Im Allgemeinen beträgt die empfohlene durchschnittliche tägliche Ballaststoffzufuhr 19 g für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren, 25 g für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren und 25 bis 30 g für ältere Kinder. Dabei sollte möglichst auf eine Mischung löslicher und unlöslicher Ballaststoffe geachtet werden.

4. Sind osmotische Abführmittel schädlich für Kinder?

Eltern müssen sich keine Sorgen um osmotische Abführmittel machen, da die darin enthaltenen Substanzen keine Auswirkungen auf den Körper an sich haben und rein mechanisch wirken – sie ziehen Wasser aus der Darmwand und erhöhen das Volumen des Darminhalts. Als einzige Nebenwirkung kann sich Durchfall melden, der nach einer Überdosierung von Abführmitteln erscheinen kann.

5. Ist Rogaska Donat Mg ein gutes Mittel, um die Verdauung bei Kindern anzuregen?

Das natürliche Mineralwasser Rogaska Donat Mg ist ein hervorragendes Verdauungsstimulans, das sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet ist. Es ist wichtig, dass das Kind es auf nüchternen Magen und vor den Mahlzeiten trinkt. Wenn der Geschmack dem Kind nicht zusagt, können es mit ungesüßtem Tee oder natürlichem Saft vermischt werden. Die empfohlene Tagesdosis von Rogaska Donat Mg für Kinder beträgt 1 dl, und die beste Wirkung kann erzielt werden, wenn das Kind es bei Raumtemperatur einnimmt.

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