Eine lächelnde Frau ruht sich auf einer bequemen Couch im Wohnzimmer aus und surft auf einem modernen Smartphone im Internet.

Was sind Abführmittel und wie funktionieren sie?

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Eine träge Verdauung und Verstopfung können eine echte Belastung sein, mit der Menschen auf unterschiedliche Weise umgehen. Häufig können Beschwerden bereits durch natürliche Maßnahmen oder kleine Veränderungen des Lebensstils gelindert werden. Manchmal reichen diese Maßnahmen jedoch nicht aus. In solchen Fällen können Abführmittel eine sinnvolle Unterstützung sein. Bevor Sie zu einem Abführmittel greifen, ist es wichtig zu wissen, was Abführmittel eigentlich sind, welche Arten es gibt und wie sie wirken. Wenn Sie mehr über Verstopfung und Abführmittel erfahren möchten, lesen Sie weiter.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Abführmittel sind Substanzen, die dazu beitragen, den Stuhl weicher zu machen oder allgemein den Stuhlgang anzuregen.
  • Bevor Sie bei Verstopfung zu Abführmitteln greifen, sollten Sie zunächst natürliche Methoden ausprobieren: Nehmen Sie mehr Ballaststoffe in Ihre Ernährung auf, trinken Sie ausreichend Wasser und treiben Sie regelmäßig Sport.
  • Je nach Wirkungsweise werden verschiedene Arten von Abführmitteln unterschieden: Quellmittel, Stuhlweichmacher, Gleitmittel sowie osmotisch, stimulierend und salinisch wirkende Abführmittel.
  • Ein wirksames natürliches Abführmittel ist auch das natürliche Mineralwasser Donat, das dank der einzigartigen Kombination aus Magnesium und Sulfat dazu beiträgt, die Verdauung anzuregen.
  • Verschiedene Abführmittel benötigen unterschiedlich lange, bis sie wirken. Die schnellste abführende Wirkung haben Zäpfchen, die bereits innerhalb von 15 bis 30 Minuten zu wirken beginnen.

Was ist Verstopfung?

Nicht jeder unregelmäßige Stuhlgang bedeutet gleich, dass Sie an Verstopfung leiden. Jeder Mensch ist anders, und auch der Körper funktioniert von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Daher ist es in manchen Fällen besonders schwierig festzustellen, ob es sich um eine träge Verdauung bzw. Verstopfung oder um etwas anderes handelt.

Wahrscheinlich leiden Sie aber an Verstopfung, wenn bei Ihnen folgende Symptome auftreten:

  • Sie hatten in der vergangenen Woche weniger als dreimal Stuhlgang;
  • Der Stuhl ist härter als gewöhnlich;
  • Sie müssen sich beim Stuhlgang anstrengen oder haben dabei Schmerzen;
  • Sie haben nach dem Stuhlgang das Gefühl, den Darm nicht vollständig entleert zu haben.

Wenn Sie sich nach den Ursachen für dieses Problem fragen, gibt es mehrere mögliche Antworten:

  • unzureichende Ballaststoffzufuhr,
  • Dehydrierung,
  • Bewegungsmangel oder langes Sitzen/Liegen,
  • Lebensstil oder Ernährungsumstellung,
  • Nebenwirkungen von Medikamenten,
  • Stress,
  • Schwangerschaft,
  • andere Erkrankungen (Gesundheitszustände).

Das sind nur einige der möglichen Ursachen für Verstopfung. Der Grund für Ihre Beschwerden kann auch ein anderer sein, denn, wie bereits erwähnt, ist jeder Mensch anders.

Ballaststoffreiche Lebensmittel – Avocado, Erbsen, Fenchel, Spinat ...

Bevor Sie zu Abführmitteln greifen …

Bei Verdauungsbeschwerden greifen viele Menschen schnell zu starken Abführmitteln aus der Apotheke, in der Annahme, dass diese die beste Lösung bei Verstopfung darstellen. Es gibt jedoch auch mildere Methoden, die ebenfalls helfen können, beispielsweise natürliche Abführmittel und eine Anpassung der täglichen Ernährung. Wir empfehlen, zunächst immer diese Methoden auszuprobieren und erst dann auf stärkere Mittel zurückzugreifen.

Versuchen Sie zunächst, Ihre tägliche Ballaststoffzufuhr zu erhöhen.

Ballaststoffe sind äußerst wichtig, da sie den Darm nahezu unverdaut passieren und das Stuhlvolumen erhöhen, was einen regelmäßigen Stuhlgang fördert. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann folglich die Häufigkeit des Stuhlgangs erhöhen und den Stuhl weicher machen.

Um das Stuhlvolumen zu erhöhen, sollten Frauen laut Empfehlungen 25 Gramm und Männer 38 Gramm Ballaststoffe pro Tag zu sich nehmen. Erhöhen Sie den Ballaststoffanteil in Ihrer Ernährung schrittweise, um Blähungen zu vermeiden.

Wenn Sie nach einer einfachen Möglichkeit suchen, mehr Ballaststoffe in Ihre Ernährung aufzunehmen, probieren Sie folgende Lebensmittel:

  • Chiasamen,
  • Hülsenfrüchte,
  • Beeren,
  • Äpfel,
  • Zwetschgen,
  • Haferflocken,
  • Kiwis.

Es gibt jedoch auch Lebensmittel, die häufig zu Verstopfung beitragen und die Sie bei wiederkehrenden Problemen mit einer unregelmäßigen Verdauung besser meiden sollten. Zu dieser Gruppe gehören verarbeitete Lebensmittel, zu große Mengen an Fleisch, frittiertes und sehr fettreiches Essen sowie Koffein, scharf gewürzte Speisen und Milchprodukte.

Im Kampf gegen Verstopfung ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, da sie die Konsistenz des Stuhls verbessert und so seine Passage durch den Körper erleichtert. Ein äußerst wirksames Mittel ist auch das Mineralwasser Donat, ein natürliches Abführmittel ohne Nebenwirkungen, das seit mehr als 400 Jahren zur Behandlung von Verstopfung eingesetzt wird. Lesen Sie, wie Donat den Körper dabei unterstützt, die Verdauung zu verbessern und die Gesundheit zu erhalten.

Denken Sie auch daran, regelmäßig Sport zu treiben, denn damit unterstützen Sie die Verdauung und fördern den Stuhlgang. Körperliche Aktivität wirkt gegen Verstopfung, da sie die Zeit verkürzt, die die Nahrung für die Passage durch den Darm benötigt, und dadurch die Menge an Wasser begrenzt, die aus dem Stuhl in den Körper aufgenommen wird.

Erfolgreiche Strategien zur natürlichen Linderung von Verstopfung basieren also auf einem gesunden Lebensstil. Wenn Sie es auf diese Weise versuchen möchten, lesen Sie unbedingt unsere kleinen Tricks, die auf natürliche Weise zu großen Veränderungen beitragen können – sowohl für Ihre Verdauung als auch für Ihre Gesundheit und Ihr allgemeines Wohlbefinden!

Eine Frau, die sich dehnt, um ihre Verdauung zu verbessern.

Was sind Abführmittel?

Wenn natürliche Methoden zur Verbesserung der Verdauung nicht helfen, möchten Sie wahrscheinlich ein stärkeres Mittel ausprobieren, zum Beispiel ein Abführmittel.

Abführmittel sind Substanzen, die dazu beitragen, den Stuhl weicher zu machen oder allgemein den Stuhlgang anzuregen. Wenn Sie unter Verstopfung oder ähnlichen Beschwerden leiden, können sie eine große Hilfe sein. Je nach Darreichungsform können sie oral oder rektal angewendet werden.

Es gibt verschiedene Arten von Abführmitteln, die sich in ihrer Wirkungsweise und Wirkung unterscheiden. Daher ist eine sorgfältige Auswahl wichtig. Welche Arten von Abführmitteln gibt es und wie wirken sie?

  • Abführmittel, die das Stuhlvolumen erhöhen, passieren den Körper ebenso wie Ballaststoffe weitgehend unverdaut und vergrößern das Stuhlvolumen.
  • Stuhlweichmacher machen, wie der Name bereits sagt, den Stuhl weicher und erleichtern somit seine Passage durch den Körper.
  • Gleitende Abführmittel machen den Stuhl ebenfalls weicher und erleichtern seine Passage, indem sie die Oberfläche des Stuhls feucht halten.
  • Osmotische Abführmittel halten Wasser im Dickdarm zurück, wodurch die Häufigkeit des Stuhlgangs erhöht wird. Diese können salinisch (bestimmte Magnesiumsalze) oder nicht salinisch (Macrogol, Sorbitol, Lactulose) sein.
  • Stimulierende Abführmittel können die Verdauung beschleunigen und den Stuhlgang anregen.

Abführmittel können eine gute Möglichkeit sein, Verstopfung zu lindern. Sie sollten jedoch niemals über einen zu langen Zeitraum oder zu häufig eingenommen werden. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt und informieren Sie sich ausführlicher.

Natürliche Abführmittel

Neben natürlichen Methoden bei Verstopfung können Sie auch natürliche Abführmittel ausprobieren:

  • Rizinusöl: Rizinusöl gilt als eines der besten natürlichen Abführmittel, da es Ricinolsäure enthält, die den normalen Stuhlgang anregt;
  • Olivenöl: Olivenöl ist ein natürliches Gleitmittel, das die Passage des Stuhls erleichtert;
  • Aloe vera: Das Gel im Inneren des Aloe-vera-Blattes regt die Darmtätigkeit an und hilft so gegen Verstopfung.

Donat ist ein natürliches Abführmittel mit nachgewiesener Wirkung

Ein mildes Abführmittel ist auch das natürliche Mineralwasser Donat mit seiner einzigartigen Kombination aus Magnesium und anderen Mineralstoffen. Die Sulfatsalze im Donat wirken osmotisch, indem sie Wasser im Darm zurückhalten und dadurch den Stuhl weicher machen. Magnesium regt gleichzeitig die Darmperistaltik an und entspannt die Muskulatur. Eine klinische Studie eines unabhängigen Forschungsinstituts aus Berlin bestätigte 2015, dass der Konsum von Donat zu einer leichteren Darmentleerung beitragen kann. Die Studie bestätigte außerdem, dass Donat gut verträglich ist, keine Darmabhängigkeit verursacht und das Elektrolytgleichgewicht nicht beeinträchtigt.

Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie Donat nach einem speziellen Trinkprotokoll trinken. Bei der Entwicklung einer geeigneten Routine unterstützt Sie die kostenlose App Donat Moments mit Erinnerungsfunktionen und hilfreichen Tipps.

Eine Frau, die natürliches Mineralwasser Donat Mg in ein Glas gießt, das dafür bekannt ist, die Verdauung auf natürliche Weise zu regulieren.

Welches Abführmittel verwenden?

Welches Abführmittel für Sie das Beste ist, lässt sich schwer sagen, da dies von der jeweiligen Person abhängt. Versuchen Sie zunächst Abführmittel, die das Stuhlvolumen erhöhen, damit Ihr Stuhl kompakter wird.

Wenn der Stuhl weiterhin hart ist und der Stuhlgang erschwert wird, versuchen Sie es mit einem osmotischen Abführmittel, das dazu beiträgt, mehr Wasser im Darm zurückzuhalten.

Es kann auch vorkommen, dass der Stuhl weich ist, Sie aber trotzdem Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang haben. In diesem Fall können Sie eine Kombination aus einem stimulierenden Abführmittel und einem Abführmittel, das das Stuhlvolumen erhöht, ausprobieren. Das stimulierende Abführmittel beschleunigt die Verdauung und erleichtert den Stuhlgang.

Wenn die Verstopfung länger anhält oder Sie der Meinung sind, dass die von Ihnen eingenommenen Abführmittel für Sie nicht geeignet sind, sollten Sie Ihren Hausarzt oder Apotheker konsultieren.

Wie sollte man Abführmittel nehmen?

Die Anwendung des Abführmittels hängt von der gewählten Darreichungsform ab. Abführmittel sind in der Regel erhältlich als:

  • Tabletten oder Kapseln: Diese Abführmittel werden mit Wasser eingenommen und sind für Personen geeignet, die keine Schluckbeschwerden haben;
  • Pulver in Beuteln: Diese Abführmittel werden einfach mit Wasser vermischt und getrunken. Sie eignen sich daher für ältere Menschen oder Personen, die Schwierigkeiten beim Schlucken größerer Kapseln haben;
  • Zäpfchen: Diese Abführmittel haben in der Regel die Form einer Kapsel, die in den Enddarm eingeführt wird und sich dort auflöst. Solche (kleineren) Zäpfchen eignen sich besonders gut für Kinder, sind jedoch weniger praktisch, wenn Sie Bewegungseinschränkungen haben und Ihren Rücken nicht erreichen können.

Bei der Wahl der Darreichungsform des Abführmittels sollten Sie daher auch Ihren körperlichen Zustand berücksichtigen und die Form wählen, die Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

Achten Sie auch auf den Einnahmezeitpunkt, da manche Abführmittel nüchtern oder unmittelbar vor dem Schlafengehen eingenommen werden müssen.

Osmotische Abführmittel und Abführmittel, die das Stuhlvolumen erhöhen, können zu Dehydrierung führen. Vergessen Sie daher nicht, ausreichend Wasser zu trinken.

Ein Mann hält in der einen Hand ein Abführmittel und in der anderen ein Glas Wasser.

Wie schnell wirken Abführmittel?

Verschiedene Abführmittel benötigen unterschiedlich lange, um zu wirken.

Abführmittel, die das Stuhlvolumen erhöhen, erreichen ihre volle Wirkung innerhalb von zwei bis drei Tagen, obgleich eine teilweise Wirkung bereits nach 24 Stunden eintreten kann.

Osmotische Abführmittel beginnen in der Regel innerhalb von 30 Minuten bis 3 Tagen zu wirken, je nach Art des Abführmittels. So wirken salinische Abführmittel (Magnesiumsalze) zum Beispiel schneller als nicht salinische.

Schnelle Ergebnisse lassen sich mit stimulierenden Abführmitteln erzielen, die innerhalb von 6–12 Stunden wirken.

Stuhlweichmacher beginnen innerhalb von 12–72 Stunden zu wirken und können in manchen Fällen daher schnell Linderung verschaffen.

Eine besonders schnelle abführende Wirkung haben Zäpfchen, die bereits nach 15–30 Minuten zu wirken beginnen.

Nebenwirkungen von Abführmitteln

So wie viele andere Medikamente können auch Abführmittel Nebenwirkungen haben. Dies ist aber kein Grund zur Sorge, da sie in der Regel mild ausfallen und nach dem Absetzen wieder verschwinden.

Die Nebenwirkungen hängen auch von der Art des Abführmittels ab. Zu den häufigsten gehören:

  • Blähungen
  • Darmgase
  • Bauchkrämpfe
  • allgemeines Unwohlsein
  • Dehydrierung und damit verbundene Kopfschmerzen, dunkler Urin, Schwindelgefühl

Schwerwiegendere Nebenwirkungen von Abführmitteln können folgende sein:

  • Rektalblutung
  • starke Bauchkrämpfe
  • Blut im Stuhl
  • erschwertes Schlucken
  • Ausschlag
  • Herzstolpern

Denken Sie daran, dass Sie Abführmittel nicht zu häufig oder über einen längeren Zeitraum einnehmen sollten, da dies negative Auswirkungen wie Durchfall, Darmverschluss oder ein Ungleichgewicht von Salzen und Mineralstoffen im Körper haben kann.

Wenn Sie wegen möglicher Nebenwirkungen besorgt sind oder eine sehr starke abführende Wirkung feststellen, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Wann Sie ärztliche Hilfe aufsuchen sollten

Verstopfung lässt sich in der Regel recht schnell beheben, wobei häufig bereits natürliche Abführmittel ausreichen. Manchmal ist jedoch ärztliche Hilfe erforderlich.

Ein Arztes und sein Patient im Gespräch in der Arztpraxis.

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

  • starke oder chronische Bauchschmerzen: Dies kann ein Anzeichen für eine schwerwiegende Erkrankung sein, die umgehend behandelt werden muss, beispielsweise ein Darmverschluss, ein Darm- oder Magendurchbruch, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine Blinddarmentzündung;
  • Erbrechen: Dies kann ein Symptom einer Stuhlverhaltung sein, die auftritt, wenn eine große Stuhlmasse im Dickdarm stecken bleibt, und sollte sehr ernst genommen werden;
  • Blähungen: Wenn Ihr Bauch schmerzt, kann dies auf einen Darmverschluss oder eine Störung wie Gastroparese, eine übermäßige Vermehrung von Darmbakterien oder auf etwas anderes hindeuten;
  • Blut im Stuhl: Leichte Blutspuren auf dem Toilettenpapier sind kein Grund zur Panik. Wenn Sie jedoch eine größere Menge hellroten Blutes oder schwarzen Stuhl bemerken, wenden Sie sich sofort an einen Arzt, da dies Anzeichen für Geschwüre, Morbus Crohn oder andere schwerwiegende gesundheitliche Probleme sein können.

Suchen Sie auch dann ärztliche Hilfe auf, wenn Sie nach sieben Tagen Einnahme von Abführmitteln immer noch an Verstopfung leiden, da Ihre Beschwerden bis dahin bereits nachgelassen haben sollten.

Verstopfung kann ein Warnzeichen für andere Erkrankungen wie Darmkrebs, Hypothyreose oder Diabetes sein. Vereinbaren Sie daher einen Arzttermin, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist.

Zuerst natürliche Hilfe, dann stärkere Mittel

Verstopfung ist ein unangenehmes Problem, das gewöhnlich durch Stress, Veränderungen des Lebensstils, Bewegungsmangel und eine sitzende Lebensweise verursacht wird.

Glücklicherweise gibt es viele wirksame natürliche Abführmittel, die dabei helfen, die Häufigkeit des Stuhlgangs zu erhöhen und die Konsistenz des Stuhls zu verbessern.

Wenn der natürliche Ansatz in Kombination mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr, einer gesunden Ernährung und körperlicher Aktivität nicht erfolgreich ist, stehen auch verschiedene Arten von Abführmitteln zur Verfügung, die den Prozess beschleunigen können.

Befolgen Sie stets die Anwendungshinweise für die von Ihnen eingenommenen Medikamente und wenden Sie sich bei Unklarheiten an Ihren Arzt oder Apotheker. Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn die Beschwerden nach der Behandlung nicht verschwinden oder ernstere Beschwerden auftreten.

Häufig gestellte Fragen

1. Was sind eigentlich Abführmittel?

Abführmittel sind Substanzen, die den Stuhl weicher machen oder allgemein den Stuhlgang anregen. Sie können eine große Hilfe sein, wenn man unter einer trägen Verdauung oder Verstopfung leidet.

2. Welche Arten von Abführmitteln gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Abführmitteln, die auf unterschiedliche Weise wirken. Wir unterscheiden insofern:

  • volumenbildende Abführmittel, die das Volumen des Stuhls erhöhen,
  • Stuhlweichmacher, die dabei helfen, den Stuhl weicher zu machen und ihn so leichter durch den Körper zu leiten,
  • Gleitmittel, die den Stuhl weicher und gleitfähiger machen,
  • osmotische Abführmittel, die das Wasser aus der Darmwand in den Darm hineinziehen, wodurch der Stuhl voluminöser wird und leichter durch den Darm gleitet,
  • stimulierende Abführmittel, die die Verdauung beschleunigen und zu Stuhlgang führen und
  • salinische Abführmittel, die den Stuhlgang fördern, indem sie Wasser in den Darm ziehen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Abführmittel das Richtige für Sie sind, sollten Sie mit Ihrem Hausarzt sprechen oder einen Apotheker konsultieren.

3. Was sind natürliche Abführmittel?

Zu den natürlichen Abführmitteln gehören beispielsweise Rizinusöl und Olivenöl, Aloe vera und Magnesiumcitrat. Ein wirksames natürliches Abführmittel ist auch das Mineralwasser Donat, das dank seiner einzigartigen Kombination aus Magnesium und Sulfaten das Stuhlvolumen erhöht und den Stuhl weicher macht, was den Stuhlgang erleichtert. Da es nach dem Prinzip der Osmose wirkt (Wasser aus den Darmzellen zieht), gehört es zu den osmotischen Abführmitteln.

4. Wie werden Abführmittel richtig angewendet?

Abführmittel sind in Form von Tabletten oder Kapseln zum Schlucken, als Pulver zur Einnahme mit Wasser oder einem anderen Getränk sowie als Zäpfchen zur rektalen Anwendung erhältlich.

5. Welche sind die möglichen Nebenwirkungen von Abführmitteln?

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Abführmitteln zählen Blähungen, Winde, Magenkrämpfe, allgemeines Unwohlsein und Dehydrierung. In den meisten Fällen fallen diese aber mild aus und verschwinden wieder, sobald das Mittel abgesetzt wird. In selteneren Fällen oder insbesondere bei unsachgemäßer oder übermäßiger Anwendung können auch rektale Blutungen, Krämpfe, Schluckbeschwerden, Hautausschläge oder ein unregelmäßiger Herzschlag auftreten. Wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bei sich feststellen, setzen Sie das Mittel sofort ab und suchen Sie ärztliche Hilfe auf.

Quellen:

Treatment for Constipation. National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK), maj 2018. https://www.niddk.nih.gov/health-information/digestive-diseases/constipation/treatment

Bothe G, Coh A, Auinger A. Efficacy and safety of a natural mineral water rich in magnesium and sulphate for bowel function: a double-blind, randomized, placebo-controlled study. Eur J Nutr. 2017 Mar;56(2):491-499. doi: 10.1007/s00394-015-1094-8. Epub 2015 Nov 18. PMID: 26582579; PMCID: PMC5334415. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26582579/

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